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Leserbrief - Zu neuen Plänen der Verkehrsführung im Oberen Graben

Was handeln wir uns da ein?

Von 
Leserbrief-Schreiber: Paul, Regina Schiller
Lesedauer: 

Der Verkehr im Oberen Graben ist schon sehr lange von hohem Busverkehr frequentiert. In Spitzenzeiten täglich bis zu 40 Fahrzeuge, ferner Reisebusse, Überlandbusse und vor allem Schulbusse. Des Weiteren gibt es Pkw-Verkehr aus dem Parkhaus „Altstadt Mitte“.

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Die beiderseitigen Haltestellen laden geradezu dazu ein, dass pulkweise Fahrgäste ahnungslos die Straße nach dem Aussteigen überqueren. Insbesondere Schüler der Grundschule und vor allem der Berufsschulen. Jeder Zweite hat doch gleich ein Smartphone in der Hand und ist im Gespräch mit anderen vertieft, ohne sich auf den starken Verkehr zu konzentrieren.

Noch schlimmer ist das zwangsläufige Verhalten von gehbehinderten Bürgern, welche aus Reise- oder Stadtbussen mal eben hilflos die Straße überqueren wollen. Wie festgestellt, ist für die allermeisten die Ampel an der Theurer-Kreuzung keine Option, von den Haltestellen aus zu dem sicheren Übergang dieser Kreuzung zu gehen. Dazu kommen die Ein- und Ausfahrten vom Oberen Graben. Bei flüssigem Verkehr ist es dann sehr schwierig aus kleineren und größeren privaten Parkplätzen in Richtung Kreuzung zu kommen. Alles in allem wäre eine Lösung, den Oberen Graben zu öffnen, risikoreich und verstärkt unfallträchtig. Außerdem wäre an der Grundschule der verstärkte Verkehrslärm sehr störend und die Südumgehung, lange erkämpft, würde nur noch von wenigen Pkws genutzt werden. Was handeln wir uns da ein?

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