Deutschorden-Gymnasium - Schulsanitätsdienst nimmt an Turnier des DRK in Schorndorf teil Von Schwierigkeitsgrad überrascht

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Waren beim Schulsanitätsdienstturnier in Schorndorf: Schüler des Deutschorden-Gymnasiums. © DOG

Bad Mergentheim/Schorndorf. Neun Schüler des Deutschorden-Gymnasiums haben erfolgreich am Schulsanitätsdienstturnier des Deutschen Roten Kreuzes am Burg-Gymnasium in Schorndorf teilgenommen.

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Häufig wird heute behauptet, dass sich junge Menschen für nichts engagieren. Doch Pia Feser, Franziska Herzog, Lara Feser, Felix Herzog, Katharina Lösch Torres, Fabienne Hein, Sarah Mark, Lena Fischer und Daniel Halster haben bewiesen, wie falsch diese Einschätzung ist.

Gemeinsam mit ihren Betreuern Petra Feser und Marc-Oliver Mögle trafen sie sich am Samstagmorgen um sieben, um nach Schorndorf an das Burg-Gymnasium zu fahren. Dort fand dieses Jahr das 25. Schulsantitätsdienstturnier des Deutschen Roten Kreuzes statt.

Obwohl es für das Deutschorden-Gymnasium bereits die dritte Teilnahme war, fand dennoch ein Neustart statt. Sieben der neun Schüler waren noch nie dabei gewesen und kannten die Besonderheiten einer solchen Wettbewerbssituation nicht.

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Zwar sind sie es gewohnt, erfolgreich zu helfen, aber in der Regel werden sie dabei nicht von Schiedsrichtern beobachtet und bewertet. Dennoch zeigten sie ihr Können in verschiedenen Situationen. Gerade die Neulinge überraschte ein so noch nie dagewesener Schwierigkeitsgrad. Nicht nur wurde simuliert, dass eine Person aus einer Höhe von drei Metern herabgefallen war: ein weiteres „Unfallopfer“ hatte einen Herzstillstand erlitten.

Gekonnt überwanden die Jugendlichen ihr Lampenfieber und behandelten routiniert die Verletzten. Dabei war die Gruppe aus Bad Mergentheim auch die einzige, die von sich aus erkannt hatte, dass die zweite Person reanimiert werden musste. Beeindruckend war dabei, zu beobachten, wie zwei Schülerinnen aus der achten und neunten Klasse 15 Minuten lang die Herzdruckmassage durchführten und dabei auch noch ein AED erfolgreich einsetzten. Leider gab es aber auch dieses Jahr wieder Aufgaben zu bewältigen, auf die die Ausbildung an der Schule die Teilnehmer nicht vorbereiten konnte. So sollten per Ringwurf Enten eingefangen und gemeinsam auf Zahlen gehüpft werden. Dennoch reichte die medizinische Darbietung der Schulsanitäter aus, dass sie erst als fünftletzte von 17 Mannschaften ihre Urkunde erhielten. Traditionell erhalten die letzten drei einen Pokal. mom