Caritas-Krankenhaus - Professor Dr. Werner Heinz ist neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 / Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie, Hämatologie und Onkologie Versorgung der Krebspatienten ausbauen

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Er will die Krebstherapie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim weiter ausbauen: Prof. Dr. Werner J. Heinz ist der neue Chefarzt der Medizinischen Klinik 2. © ckbm

Die Medizinische Klinik 2 im Caritas hat einen neuen Chefarzt. Ab 1. Februar hat Prof. Dr. med. Werner Heinz die Leitung der Abteilung übernommen und folgt damit auf Prof. Dr. Christoph Dietrich.

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Bad Mergentheim. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Prof. Dr. Heinz einen versierten und hoch qualifizierten Chefarzt für diese wichtige Position im Caritas-Krankenhaus gewinnen konnten“, freut sich BBT-Regionalleiter Thomas Wigant.

Die Medizinische Klinik 2 im Caritas-Krankenhaus ist auf die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der inneren Organe des Verdauungstrakts (Gastroenterologie) und auf Krebserkrankungen (Onkologie) spezialisiert. Des Weiteren werden sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen des Blutes und der Lymphgefäße behandelt (Hämatologie). Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung von Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen wie z.B. Diabetes sowie die umfassende Versorgung von älteren Patienten in einem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten (Geriatrie).

Mit Heinz kommt ein umfangreich im Gebiet der Inneren Medizin erfahrener Facharzt ins Caritas-Krankenhaus. Nach dem Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Würzburg begann er seine Ausbildung zum Internisten zunächst in der Kardiologie am Juliusspital Würzburg. Anschließend war er zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg tätig. Im März 2000 wechselte er als Assistenzarzt in die Medizinische Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg und setzte dort seine Facharztausbildung in der Inneren Medizin fort, die er 2005 abschloss.

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Seit 2008 arbeitete er als Oberarzt in der Medizinischen Klinik und Poliklinik II der Universitätsklinik Würzburg und spezialisierte sich hier vor allem auf die Hämatologie und internistische Onkologie (Behandlung von Krebserkrankungen) sowie die Infektiologie. Von 2015 bis 2017 übernahm er zusätzlich im Rahmen einer Kooperation die Aufgabe als Leiter der Hämatologie/Onkologie am Klinikum Ansbach und baute dort die Abteilung und das Onkologische Zentrum mit auf.

Im Januar 2018 wechselte er als Leiter der Hämatologie und Onkologie und des Onkologischen Zentrums an das Klinikum Weiden. Zuletzt war er dort zusätzlich als Leiter der Infektiologie, u.a. für die Betreuung der Corona-Patienten tätig. Prof. Dr. Heinz ist Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie, Hämatologie und Onkologie.

Forschung und Praxis

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Sein bisheriger Werdegang ist geprägt von einer engen Verknüpfung von ärztlicher Tätigkeit und wissenschaftlicher Forschung. Der Schwerpunkt seiner Studien liegt dabei auf der Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen bei hämatologischen und onkologischen Patienten. Dadurch verfügt er über umfangreiche Erfahrung bei der Diagnostik und Therapie von infektiologischen Komplikationen bei Krebspatienten und war u.a. an der Etablierung neuer Therapien in der Onkologie beteiligt. Hier hat er an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Leitlinien mitgearbeitet.

Strukturen weiter entwickeln

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Im Wechsel als Chefarzt ans Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim sieht er vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. „Die Versorgung von onkologischen Patienten im Caritas-Krankenhaus ist mit den zertifizierten onkologischen Zentren schon heute sehr gut aufgestellt. Die Behandlung von Krebspatienten wird in Zukunft angesichts der steigenden Lebenserwartung allerdings weiter zunehmen und an Bedeutung gewinnen.“ Hier wolle er gemeinsam mit den Kollegen die hämatologische und onkologische Versorgung weiter ausbauen. Die Medizinische Klinik 2 biete darüber hinaus ein breites medizinisches Spektrum mit guten, etablierten Strukturen. „Dies gut in die Zukunft zu führen, weiterzuentwickeln und voranzubringen – dazu will ich meinen Teil beitragen. Denn Medizin ist Teamarbeit, die nur dann gut funktioniert, wenn das Team gemeinsam in die gleiche Richtung steuert“, betont der 53-Jährige.

Wichtig ist ihm dabei die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Allgemein- und Fachärzten der Region. „Gerade in der Inneren Medizin und speziell in der Onkologie ist die gemeinsame Versorgung der Patienten durch Klinik- und Hausärzte entscheidend für den Behandlungserfolg.“ Er bedauert dabei die aktuellen Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie. „Das macht es leider schwieriger, die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenzulernen.“ Dies werde er baldmöglichst nachholen und in der Zwischenzeit andere Möglichkeiten des Austauschs suchen.

Zugleich ist ihm die Aus- und Weiterbildung jüngerer Kolleginnen und Kollegen ein großes Anliegen. Mit seiner Weiterbildungsbefugnis für Innere Medizin, Infektiologie sowie Hämatologie und Onkologie verstärkt und ergänzt er das breite Weiterbildungsspektrum für Assistenzärzte am Caritas-Krankenhaus.

Mit dem Wechsel von der Oberpfalz ins Taubertal ist für den gebürtigen Würzburger zugleich die Rückkehr in seine Heimatregion verbunden. Mit seiner Frau und den beiden Töchtern will er seinen Lebensmittelpunkt baldmöglichst wieder in die Region verlegen.