SPD-Fraktion - Verkehrsführung in der Innenstadt war Thema der Fraktionssitzung / Schwachstellen in der Münz- und Holzapfelgasse „Umgestaltung des Gänsmarktes beibehalten“

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Um sich zur Verkehrsführung in der Innenstadt ein konkretes Bild zu verschaffen, besichtigte die SPD-Fraktion die Brennpunkte vor Ort und sprach mit betroffenen Bürgern und Passanten. © SPD-Fraktion

Bad Mergentheim. In ihrer Fraktionssitzung am Montag beschäftigte sich die SPD-Fraktion unter anderem ausführlich mit der Verkehrsführung in der Innenstadt Bad Mergentheims. Um sich dazu ein konkretes Bild zu verschaffen, besichtigten sie die Brennpunkte direkt vor Ort und sprachen mit betroffenen Bürgern und mit Passanten. Die Eindrücke fassten sie in einem Vorschlagskatalog an die Stadtverwaltung zusammen.

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Demnach habe sich die Umgestaltung des Gänsmarktes gut bewährt und sollte deshalb beibehalten werden. Allerdings habe die Neugestaltung der Verkehrsführung auch ihre Schwachstellen. Dies betrifft ganz besonders die Münzgasse, aber auch die Holzapfelgasse. „Hier besteht Änderungsbedarf“, machte die SPD-Fraktion deutlich.

Eine Entlastung der genannten Gassen setze voraus, dass man nicht nur die unmittelbare Situation betrachte, man müsse auch dort Korrekturen vornehmen, wo sich die Keimzellen der Ursachen befinden. Es gelte, die Gesamtsituation in den Blick zu nehmen. Im Einzelnen schlägt die SPD-Fraktion vor: „Um den Durchgangsverkehr in der Münzgasse weniger attraktiv zu machen, sollte der Einbahnverkehr in der Härterichstraße und der Bahnhofstraße probeweise in umgekehrter Richtung geführt werden. Aus der Münzgasse könnte man so nur noch nach links in die Härterichstraße einbiegen. Der direkte Weg in die Herrenwiesen wäre dadurch unmöglich. Der Deutschordenplatz sollte für Busse und Lkw gesperrt werden, ausgenommen der Zulieferverkehr bis 10 Uhr. Dann würden die Navigationsgeräte der Bus- und Lkw-Fahrer diesen Weg nicht mehr empfehlen. Auch der Einbahnverkehr in der Holzapfelgasse und der Mühlwehrstraße sollte probeweise umgedreht werden. Der Verkehrsabfluss könnte dann über den Bachkreisel erfolgen, was vermutlich weniger problematisch ist als über die Holzapfelgasse. Der Obere Graben sollte probeweise in Richtung Tauberbischofsheim geöffnet werden. Dadurch wird die Umfahrung des Innenstadtkerns attraktiver. Die Ausfahrt aus dem Parkhaus wäre problemlos nach rechts möglich. Die Rotphase der Ampelanlage nahe dem Igersheimer Tanzcafé Riegler auf der Südumgehung in Richtung Stadtmitte (Rechtsabbiegung) sowie die Rotphase in die Kapuzinerstraße aus Richtung Igersheim sollten verlängert werden, so dass die Fahrt durch die Innenstadt für den Durchgangsverkehr durch lange Wartezeiten wenig attraktiv erscheint.“ Bt