DLRG-Bezirk Tauber - 45 Mitglieder besuchten die italienische Insel Sardinien Türkisblaues Meer und sardischer Wein

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Bad Mergentheim. Eine 45-köpfige Gruppe des DLRG-Bezirks Tauber bereiste kürzlich die italienische Insel Sardinien. Die interessante Reise war vom Ehrenvorsitzenden Erwin Kreissl initiiert und organisiert worden.

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Nach einer langen Busanfahrt betrat die Reisegruppe im Porto Torres sardischen Boden. Dort wartete schon Reiseleiterin Heike, eine Allgäuerin, die seit 25 Jahre auf Sardinien lebt.

Nach einer Fahrt zum Capo Caccia mit seinen steilen schroffen Felswänden im nordwestlichen Zipfel von Sardinien ging es nach Alghero an der Westküste. In der malerischen Altstadt mit ihren engen Gassen und ausladenden Piazzas beeindruckten die vielen Geschäfte, die vor allem den dort hergestellten Korallenschmuck feil boten. Danach ging es weiter zur "gestreiften" Kirche, bei deren Bau abwechselnd heller Kalkstein und dunkler Vulkangestein verwendet wurde.

Der nächste Tag brachte die Reisegruppe zur Costa Smeralda an der Ostküste Sardiniens. Dieser einzigartige Küstenstreifen mit azurblauem bis türkisfarbigem Wasser und dem weißen Badestrand lockt viel Prominenz aus Film, Sport und Politik an. Bei einer Rundfahrt und einem Fußmarsch durch das Prominentenstädtchen Porto Cervo, dem touristischen Zentrum dieses Küstenstreifens, konnte man die prächtigen Villen des internationalen Jet-Sets nur hinter hohen Mauern und massiven Toren vermuten.

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Umso beeindruckender war die Fahrt zum "Bärenfelsen", einer Felsformation, in der man mit etwas Fantasie einen Bären entdecken kann und von der ein toller Ausblick zu genießen war.

Am folgenden Tag wurde die Inselgruppe "La Maddalena" besucht. Hier galt das Interesse zunächst dem italienischen Freiheitskämpfer Garibaldi. Nach einer Kirchenbesichtigung genoss die Gruppe in einem Restaurant ein typisches Pasta-Essen mit sardischem Weinen und einem Gelati zum Dessert.

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Spannend wurde es am nächsten Tag, als es in die Barbagia, das Barbarenland, ging. Im Land der Hirten und Schäfer in der 600 Meter hoch liegenden Provinz Nuoro lernten die Reiseteilnehmer in einem Museum das karge Leben dieses etwas verrufenen Volksstammes kennen. Speziell in Orgosolo hat sich im 19. Jahrhundert eine Banditenkultur gegen die Eroberer Sardiniens gebildet.

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Wesentlich friedlicher ging es beim Hirtenessen mit Schafskäse, Lammbraten, Spanferkel und Fladenbrot sowie ausgiebig sardischem Rotwein zu. Die Weiterfahrt brachte die Gruppe in den südlichen Teil der Insel zum Hotel Santa Lucia in der Nähe von Cagliari. Von dort wurde am nächsten Tag die Altstadt der auf sieben Hügel liegenden Hauptstadt Sardiniens erkundet, dabei galt dem archäologischen Museum und der Kathedrale ein besonderes Interesse. Am letzten Tag durchquerte man Sardinien von Süden nach Norden auf einer landschaftlich abwechslungsreichen 280 Kilometer langen Strecke, um wieder in den Fährhafen von Porto Torres zu kommen. Unterwegs wurden noch die geheimnisvollen Megalithbauten der Nuragher bei Losa besichtigt. Auf der Weiterfahrt wurde der Stadt Bosa mit der Burg von Serravalle und dem auffälligem Turm aus rosa Tuffstein ein Besuch abgestattet. Nach der Besichtigung der Neptun-Grotte am Capo Caccia mit eindrucksvollem Tropfsteinhöhlensystem bestieg man am Abend die Fähre. wm