Amnesty Bad Mergentheim - Von zu Hause Menschen helfen Trotz Krise für Rechte eintreten

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Bad Mergentheim. Amnesty Bad Mergentheim mahnt, auch in Zeiten der Corona-Krise für die Menschenrechte einzutreten. Menschenrechte dürfen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht in den Hintergrund geraten, so die Organisation. Die Vorsorge für besonders betroffene und gefährdete Menschen muss ebenso gewährleistet sein, wie die Beachtung elementarer rechtsstaatlicher Prinzipien.

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Möglichst viele Menschen vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen und wirksam den besonders Betroffenen und Gefährdeten Hilfe zukommen lassen – darum geht es gerade weltweit. Es ist gut, zu sehen, dass sich überall in der Welt hunderttausende Freiwillige melden, um zu helfen. Mit jedem Tag wird aber auch deutlicher, dass bestimmte Personengruppen besonders von der Corona-Pandemie bedroht sind. Dazu gehören oft diskriminierte und benachteiligte Gruppen, aber auch Flüchtlinge, Menschen in Pflegeeinrichtungen und Gefängnissen sowie zunehmend die Ärmsten der Armen. Gleichzeitig muss Amnesty International feststellen, dass einzelne Regierungen die Krise missbrauchen, um Menschenrechte auszuhebeln. Sie verfolgen Journalisten und Aktivisten, teilweise sogar medizinisches Personal und Ärzte, um Versäumnisse zu vertuschen.

In einer Zeit, in der das normale Leben mit seinen vielen Anforderungen und Aktivitäten nahezu stillsteht, besteht dennoch die Möglichkeit, für die Rechte von Mitmenschen einzutreten und Internet-Aktionen der Menschenrechtsorganisation zu unterstützen: unter www.amnesty.de/mitmachen/petitionen oder www.amnesty.de/mitmachen/urgent-actions kann jeder ohne großen Aufwand selbst gewählte Appelle verschicken, die Menschen helfen können.

Außerdem verschickt Amnesty Bad Mergentheim auch jetzt fertige Briefe im Rahmen der Aktion „Briefe gegen das Vergessen“. Sie können von der Homepage (www.badmergentheim.amnesty-international.de) heruntergeladen werden. ai