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Laurentiuskirche in Neunkirchen - Bis Ende September ist eine bemerkenswerte Kunstausstellung zu sehen

„Szenen aus dem Leben Jesu“

Von 
uhe
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Zur Eröffnung der Ausstellung der Werke von Helmut Günter Lehmann begrüßten die Besucher (von links): Dekanin Renate Meixner, Ramona Nitsche, Barbara Schnirch sowie Dr. Josef Röll. © Ulrich Horch-Enzian

Neunkirchen. Auf der Empore der Laurentiuskirche in Neunkirchen ist bis Ende September eine bemerkenswerte Kunstausstellung zu sehen. Als Kuratorin hatte Barbara Schnirch ihren Künstlerkollegen Helmut Günter Lehmann eingeladen, einen Zyklus von Bildern zum Thema „Szenen aus dem Leben Jesu“ auszustellen.

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Zur Vernissage waren zahlreiche Gäste erschienen: Kunstinteressierte, Gemeindeglieder, aber auch Repräsentanten anderer Kirchengemeinden sowie Dekanin Renate Meixner aus Weikersheim.

Für Kinder geeignet

Schon in der Begrüßung wies die Kirchengemeinderatsvorsitzende Ramona Nitsche darauf hin, dass die Ausstellung auch und besonders Familien mit Kindern ansprechen solle, denn die Bilder wurden ideenreich mit Texten der Theologin Heide Wunderer kombiniert. Diese hatte sich zu jedem Bild drei Quizfragen ausgedacht und zur richtigen Lösung eine Kurzfassung der entsprechenden Bibelstelle geschrieben.

Barbara Schnirch führte durch die Veranstaltung und gestaltete die Überleitungen. Da der Maler H.G. Lehmann krankheitsbedingt selbst nicht anwesend sein konnte, übernahm es sein langjähriger Freund und Buchverleger Dr. Josef Röll, Erläuterungen zu der Arbeitsweise des Künstlers zu liefern. Dieser pflege viele Variationen bei der Gestaltung seiner Bilder, sowohl bezüglich der Maltechnik als auch in der Wahl des Untergrundes.

So sind die hier gezeigten Bilder auf dem Untergrund von Packpapier entstanden. Damit erinnern sie an das Auspacken und Entdecken eines zunächst nicht erkennbaren Inhalts. Der Charakter des Rätselns wie bei einem Quiz werde auf diese Weise noch deutlicher. Lehmann sehe seine Kunst als Gebrauchskunst. Dementsprechend gestalte der Maler zum Beispiel auf Tapetenresten oder der Rückseite von Speisekarten. Seine Art zu zeichnen sei spannend und eigenständig.

Dies konnte Barbara Schnirch unterstreichen, die Lehmann vor vier Jahren an gleicher Stelle mit einer Ausstellung seiner Tuschezeichnungen vorgestellt hatte.

Die Intervalle zwischen den Redebeiträgen gestaltete der Pianist Hans Peter Gierling musikalisch auf der Orgel. Nachdem er mit Beethoven einstieg, waren die weiteren Lieder eigene Improvisationen zu bekannten Gospelsongs wie „Go, Tell it on the Mountain“, „Amazing Grace“ und „I will follow him“.

Dekanin Renate Meixner dankte Barbara Schnirch sowie dem Kirchengemeinderat und hob in ihrem Grußwort ihre Freude darüber hervor, wie es der Neunkirchener Gemeinde immer wieder gelinge, die schön renovierte Kirche mit kulturellem Leben zu füllen und zu einer Stätte der Begegnung werden zu lassen – Begegnung untereinander, aber auch mit Jesus. In diesem Sinne sei gerade Pfingsten – als Entstehungsfest des Christentums – ein sehr gut gewählter Zeitpunkt zur Eröffnung der Ausstellung. uhe

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