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Schulstart 2021/2022 - „Von Normalität weit entfernt“

Schulstart 2021/2022: „Drittes Corona-Jahr beginnt“

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gew
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Main-Tauber-Kreis. Die Bildungsgewerkschaft GEW hofft auf ein Schuljahr mit Unterricht in den Klassenzimmern und setzt sich für weitere Maßnahmen ein, um den Präsenzunterricht dauerhaft möglich zu machen.

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„Jede geimpfte Person ist ein weiterer Baustein, damit die Verbreitung der Pandemie gebremst wird und damit auch Kitas und Schulen geöffnet bleiben können. Unsere pädagogischen Profis in Kitas und Schulen sind dabei Vorbilder: Wir gehen von einer Impfquote von 80 bis 95 Prozent aus. Ich danke allen Erziehern und Lehrkräften für ihren Einsatz und wünsche ihnen und den Kindern und Jugendlichen ein Schuljahr, in dem es auch noch andere Themen als Corona geben soll. Von Normalität in den Klassenzimmern der 4500 Schulen sind wir aber noch weit entfernt“, sagt Jana Kolberg, die Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in einer Pressemitteilung.

Für die Landesregierung und Schulträger hat die Kreisvorsitzende der Bildungsgewerkschaft bereits vor dem Start der Schule Hausaufgaben. Dazu gehören mehr Luftreinigungsgeräte, PCR-Tests als Standard, mobile freiwillige Impfangebote der Schulträger an weiterführenden und Beruflichen Schulen und eine Entlastung der Schulleitungen bereits in diesem Herbst.

An den weiterführenden Schulen fehlten zum Beispiel noch leicht verständliche Flugblätter zum Impfen für Jugendliche und deren Eltern, die am ersten Schultag verteilt werden könnten. Kolberg regt auch mehr Kreativität an, um die Zielgruppen zu erreichen. „Es reicht nicht, wenn die Schulleitungen vom Kultusministerium Links zum Thema Impfen zugesandt bekommen. Wir wünschen uns mehr Engagement vom Kultus- und Sozialministerium: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Lucha-Schüler-Döner-Gutschein für jede geimpfte Person ab zwölf Jahren?“, so Kolberg.

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Die GEW hat hohe Erwartungen an Kultusministerin Schopper. „Nach fünf Jahren Stillstand kann sie eine grüne Handschrift in der Bildungspolitik zeigen und grüne Projekte wie die Stärkung der Inklusion, der Ganztagsausbau und der Einsatz für mehr Chancengleichheit in den Kitas und allen Schularten endlich voranbringen“, sagt Kolberg. gew

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