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Kommentar Robert Habeck: Grün drauf, Grün drin?

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Klaus T. Mende
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Markelsheim/Main-Tauber-Kreis. Wenn sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit seinen Plänen durchsetzt, wird zahlreichen Wasserkraftwerksbetreibern der „Saft“ abgedreht – im wahrsten Sinne des Wortes. Läuft die Förderung aus, sitzen auch in der Region die meisten Eigentümer solcher Einrichtungen an Flüssen und Bächen über kurz oder lang auf dem Trockenen, weil es sich für sie dann nicht mehr rechnet, wirtschaftlich Strom herzustellen.

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Habecks Absicht erzürnt vor allem deshalb die Gemüter der Stromproduzenten, weil sie just in einer Zeit erfolgt, in der es für Deutschland mehr denn je darum geht, auf vielen Gebieten autark zu werden – so auch bei der Energiegewinnung.

Im Main-Tauber-Kreis werden knapp zehn Prozent des Stroms aus Wasserkraft produziert – in Kraftwerken mit jeweils weniger als 500 Kilowatt Leistung. Hierbei handelt es sich durchweg um regenerativ erzeugten Strom als wichtigem Bestandteil des künftigen Energiemixes. Und da will der Wirtschaftsminister dem Ganzen nun tatsächlich einen Riegel vorzuschieben? Für mich unverständlich und der falsche Weg. Denn wo Grün draufsteht, sollte der Inhalt auch Grün sein – in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels mehr denn je.

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Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

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