Leserbrief - Zur Corona-Krise, zu den Verkehrsmaßnahmen und zur leidenden Innenstadt

Rettungsfonds für Einzelhandel angebracht

Von 
Leserbrief-Schreiber: Klaus Arnold
Lesedauer: 

Ich wusste die ganze Zeit nicht, was mich gedanklich so umtreibt, jetzt weiß ich es!

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Die ganze Stadtverwaltung träumt auf Anweisung, von der Landesgartenschau, von Rad- und Wanderwegen, von Straßensperrungen, von der Gänsmarkt-Idylle, die im Übrigen geräuschmäßig eher an einen Hinterhof in einer internationalen Plattenbausiedlung erinnert, und von Coronaverordnungen.

Dabei haben wir tolle Spielplätze im Schlosspark und an der Kaiserstraße und zudem den Wildpark, den man mit einer städtischen Corona-Ermäßigungskarte gerne auch noch unterstützen könnte, so bald wieder geöffnet werden darf.

Man übersieht aber bei all den Themen, dass diese Stadt auch für ihre einkaufenden Bürger da ist, sprich Handel und Gewerbe – und nicht umgekehrt.

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Die derzeitigen Verkehrsmaßnahmen sind unterste Schublade. Nehmen Sie doch mal die rosarote Gartenschau-Brille ab, die nur ihr Ego befriedigt.

Das Hier und Heute zählt und kein Wunschdenken, das bis dahin vielleicht keiner mehr bezahlen kann.

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Spendenkonto?

Oder haben Sie die Discounter im Umfeld gefragt, ob sie von ihren überirdischen Gewinnen in dieser Corona-Zeit schon einen Rettungsfonds oder ein Spendenkonto für ihre Einzelhandelskollegen in Bad Mergentheim eingerichtet haben, deren Umsatzausfall ihre großen Gewinne erst ermöglichten?!

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Bilden Sie in unserer Stadt ein Vorschlagsteam, das die willigen Einzelhändler bis zum Ende der Pandemie berät, was sie kurzfristig an Warensortiment aufnehmen können, damit auch sie alle und nicht nur ein paar wenige Geschäfte bis zum Ende der Pandemie durchhalten können – denn das alles kann noch dauern. Sonst ist meine/unsere schöne Stadt innerstädtisch am Ende.

Und das werde ich Ihnen aus tiefster MGHler Seele heraus übel nehmen!

Falsch: nie verzeihen!