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Vereinsleben - Mit dem Vierergespann durchs Wasser / Viele Pferdefreunde genossen Wiederauflage nach Coronapause

Reit- und Fahrverein Löffelstelzen feierte sein traditionsreiches Reitplatzfest

Von 
Bernd Hellstern
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© Bernd Hellstern

Löffelstelzen. Löffelstelzen stand am Sonntag ganz im Zeichen der Pferde, denn der Reit- und Fahrverein Löffelstelzen feierte sein traditionsreiches Reitplatzfest.

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Von Bernd Hellstern

Löffelstelzen. Und wenn die Corona- Pandemie den Veranstalter nicht zwei Jahre lang ausgebremst hätte, wäre es die 32. Auflage dieses Traditionsfestes gewesen, so Initiator und Vorsitzender Wolfgang Tremmel.

Gespannt war man im Vorfeld natürlich darauf, ob die Bevölkerung das Fest wieder annehmen würde und ob der Wettergott mitspielt.

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Beide Sorgen wurden dem Helferteam um ihren Vorsitzenden genommen, denn zum einen scheint Petrus ein Pferdefreund zu sein, zum andern pilgerten die Pferdefreunde und natürlich die Mütter an ihrem Ehrentag zum Reitplatz. Dort warteten nicht nur zahlreiche edle Pferde, sondern auch allerlei Kulinarisches auf die Besucher.

17 Pferde verschiedener Rassen

Und nicht ohne Stolz teilte Wolfgang Tremmel mit, dass neben den 17 Pferden verschiedener Rassen wie Freiberger, Apaloosa-Westernpferde, Freizeit-Westernpferde und Warmblüter auch einige Kutschengespanne gekommen waren, um die verschiedenen Geschicklichkeitsspiele erfolgreich zu absolvieren.

Highlight sicher das Vierergespann von Wolfgang Tremmel, der die vier Vierbeiner über den Parcours dirigierte als wäre es ein Kinderspiel.

Die einen absolvierten den Dressurparcours, die andern wagten sich mit ihrem vierbeinigen Partner in den Wassergraben, an die Trippelbarre, über den römischen Kampfwagen und über andere diverse Oxer.

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Spektakuläre Aktionen

Und so bekamen die Zuschauer spektakuläre Aktionen der Reiter und Kutschenfahrer zu sehen. Barbara, die Tochter des Vorsitzenden, ritt ihren neun Jahre alten Haflinger Hengst „Buddy“, ein Bild von einem Pferd und einer Reiterin. Kurzum ein eingespieltes Paar, das die bewundernden Blicke der begeisterten Zuschauer auf sich zog. Und wenn von blindem Verständnis zwischen Ross und Reiter die Rede ist: diese beiden demonstrierten es in Perfektion. Auch wenn die Reiter – allesamt Hobbyreiter – strenge Regularien befolgen mussten, ging es nicht um Zeit und Pokale, sondern einfach um den Spaß an der Freude des wunderschönen Hobbys „Reitsport“.

Die Fahrer der Kutschengespanne zum Beispiel mussten auf die Ansagen reagieren wie „Nach Erreichen des Hufschlags wieder antraben und eine Volte nach rechts anlegen“ oder „Bei den Ecken fünf und sechs Linkswendungen. Nach der Ecke sechs Leinen in eine Hand nehmen und um die Kegel sieben und acht eine Schlangenlinie fahren“. Es galt also volle Konzentration für Fahrer und Pferde, die nicht leichten Aufgaben möglichst fehlerfrei bewältigen zu können. Die Zuschauer waren jedenfalls begeistert von Vorführungen der reitenden und berittenen Akteure. Und wie vom Vorstand zu hören war, wird es das Reitplatzfest auch im kommenden Jahr natürlich wieder geben.

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