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36. Hohenloher Kultursommer - Konzerte am Wochenende

Reisen in unterschiedliche Welten

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Hohenlohekreis. Drei Konzerte des Hohenloher Kultursommers stehen am Wochenende auf dem Programm.

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Was bitte heißt denn „WÖR“? Im Dialekt von Antwerpen und Gent heißt es: „Aber klar doch!“ Diesen Grundgedanken hört man der Musik des belgischen Quintetts an, das am Samstag, 25. Juni, ab 18 Uhr im Zehntkeller von Hohebach beim Hohenloher Kultursommer zu hören sein wird. Die Musiker entdeckten alte vergilbte Musikmanuskripte aus dem 18. Jahrhundert und verpassten ihnen Arrangements der Gegenwart: also ganz im Zeichen der Weltmusik und des Jazz. Dudelsack und Saxofon – könnte man sich einen schöneren Bläsersatz vorstellen?

Im Mittelpunkt des Konzerts mit dem Ensemble „Capella Antiqua Bambergensis“ am Samstag, 25. Juni, ab 18 Uhr in der Stiftskirche der Großcomburg in Schwäbisch Hall steht geistliche Musik aus dem Mittelalter, speziell so genannte „Cantigas“, also spanische Pilgerlieder. Thema ist der Jakobsweg, der auch nahe der Großcomburg vorbeiführt.

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Die Sängerin und Nyckelharpa-Spielerin Jule Bauer wird mit ihrer wunderbaren Stimme Lieder aus dem so genannten „Llibre Vermell de Montserrat“ erklingen lassen oder das sephardische „La Rosa Enflorece“. Diese Lieder sind Beispiele von großer Marienfrömmigkeit, enthalten aber auch tänzerische Momente.

Andere Pilgerlieder dieses Konzerts des Hohenloher Kultursommers werden von der schon vielfach ausgezeichneten und auf mittelalterliche Musik spezialisierten „Capella Antiqua Bambergensis“ aus der Nähe von Bamberg ebenfalls vorgetragen. Sie stammen vom spanischen König Alfonso el Sabio. Ergänzt werden diese geistlichen Gesänge aus Spanien mit solchen von Beatriz de Dia, Richard Löwenherz oder Walther von der Vogelweide. Das Ensemble „Capella Antiqua Bambergensis“ wusste schon mehr als einmal in der Stiftskirche beim Hohenloher Kultursommer mit seinem Können auf Nachbauten mittelalterlicher Instrumente das Publikum zu fesseln.

Seine Kompositionen hat Kargaard für ein klassisch anmutendes, nach ihm benanntes Septett geschrieben, in dem die Oboistin Mette Termansen, die Violinspielerin Karen Johanne Pedersen, der Bratschist Jakup Lutzen, die Cellistin Kirstine Elise Pedersen, der Kontrabassist Lars Johnsen, die Trompeterin Maj Berit Guassora und natürlich Kargaard selbst als Gitarrist mitwirken. Kargaards Stücke haben dabei schlichte, fast schon unauffällige Titel. Hören kann man die sieben Musiker am Sonntag, 26. Juni, im Rittersaal des Kirchberger Schlosses. Dort werden sie dann ab 17 Uhr in skandinavische Weiten entführen.

Karten und weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle in Künzelsau, Telefon 07940/18348. Platzgenau buchen unter www.hohenloher-kultursommer.de oder www.reservix.de.

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