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Leserbrief - Zu „leinenlosen Hundehaltern“ Nachdenken ist angesagt

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Heute erst leider wieder erfahren. Ich fahre aus einem Mergentheimer Vorort in Richtung Neunkirchen auf der Landstraße, auf der man streckenweise kurz auf 100 Stundenkilometer beschleunigen dürfte. Gottseidank hatte ich maximal 70 Stundenkilometer drauf, als mir plötzlich von links vom Rad-/Gehweg ein freilaufender Hund vors Auto rennt. Vollbremsung! Dem Hund ist nichts passiert und mir Gott sei dank auch nicht. Aber was wäre wenn?

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Nur einmal angenommen, der Hund wäre mir direkt vor das Auto gelaufen und verletzt, wenn nicht gar schwer verletzt oder gar tot? Oder aber mein Wagen wäre zusätzlich ins Schleudern geraten und rechts aufs Feld geraten und ich wäre zusätzlich verletzt? Lassen wir diese Fragen einfach mal offen, in der Hoffnung, dass sich die „leinenlosen Hundebesitzer“ einmal Gedanken machen was dann passieren würde. Ist das „cool sein ohne Leine“ wichtiger als das Leben meines Hundes oder anderer Personen? Was ist mit den Radfahrern, wenn ein nicht an der Leine geführter Hund in ein Fahrrad rennt? Was ist mit den Mitmenschen, die einfach Angst vor Hunden haben? Kann ich so etwas so einfach abtun mit den Worten „Mein Hund tut ja nix“ oder „der will nur spielen“?

Es gibt Menschen, die ganz einfach Angst vor Hunden haben, da sie gegebenenfalls schlechte Erfahrungen gemacht haben. Daher meine Frage an die „leinenlosen Hundehalter“: Machen Sie sich keine Gedanken über die Ängste anderer Menschen oder aber die Konsequenzen eines Unfalls, wenn Ihr „Liebling“ nicht an der Leine war/ist?

Ich lasse das mal so stehen in der Hoffnung auf eine dennoch mögliche Einsicht, und sei sie nur für „Ihren Liebling“. Bin mal gespannt, wen es erreicht…

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