Kindergarten Maria Hilf - Barbara Böhmke verabschiedet Nach 27 Jahren nun im Ruhestand

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Bad Mergentheim. Nach 27 Jahren Dienst im katholischen Kindergarten Maria Hilf und diversen Aushilfstätigkeiten in den anderen kirchlichen Kindergärten zuvor, wurde Barbara Böhmke in den Ruhestand entlassen.

Barbara Böhmke geht in den verdienten Ruhestand.

© FN
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Ihre Zeit in der Kirchengemeinde St. Johannes begann zunächst mit Aushilfstätigkeiten von 1985 bis 1989. Danach wurde sie als Zweitkraft im Kindergarten Maria Hilf angestellt und übernahm ab 2001 die Gruppenleitung für eine Gruppe. Zuvor war sie von 1974 bis 1978 Leiterin in einem eingruppigen Kindergarten in Rainau-Buch.

"Es war eine schöne aber auch anstrengende Zeit, die ich nicht missen möchte", zieht Barbara Böhmke ihr Resümee nach so vielen Jahren im Dienst. Nun geht sie in ihren Ruhestand und wurde nun offiziell durch das Haus, vertreten durch Kindergartenleitung Annette Pache, Elternbeiratsvorsitzende Claudia Meier-Schermack, Trägervertreter Verwaltungsdirektor Peter Striffler, Kindergartenbeauftragte Pastoral Annette Roppert- Leimeister, Kindergartenbeauftragte Verwaltung Iris Kremer-Hirn und MAV-Vertreterin Manuela Dietrich verabschiedet.

Die Erzieherinnen und die Kinder präsentierten ein selbst geschriebenes Musical mit dem Titel "Was ist Glück". In diesem sind zwei kleine Mäusefreunde, Leo und Zoe, auf der Suche herauszufinden, was Glück ist. Sie stellen fest, dass Glück das Allerwichtigste überhaupt ist, dass es auch bedeutet, dass jeder von anders und besonders ist. Untermalt wurde diese Suche durch viele bekannte Kinderlieder.

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Außerdem wurden Barbara Böhmke zahlreiche Abschiedsgeschenke überreicht - unter anderem Tuplen von den Kindern ihrer Gruppe. Man merkte ihr an, dass sie einige Male mit den Tränen zu kämpfen hatte. Auch an Abschiedsreden mangelte es für die ehemalige Gruppenleitung nicht. Von allen Seiten wurde ihr für ihren langjährigen Einsatz, ihre Betriebstreue und ihr Engagement gedankt.

In ihrer Zeit als Gruppenleitung schreckte sie vor keinen Aufgaben zurück. Sie übernahm jegliche Tätigkeit, ging mit den Kindern so oft es ging in den Wald, war die naturverbundene Gärtnerin des Hauses, führte ihre künstlerischen Fähigkeiten weiter und brachte sie in die Arbeit im Kindergarten ein. So war sie die Fachfrau für das Schultütenbasteln und Anfertigen von Eglifiguren. Sie erkannte schnell und intuitiv, wenn Kinder zusätzliche Hilfe für ihre Entwicklung benötigten, sie blieb so lange hartnäckig, bis alle Kinder so gefördert wurden, dass einem ungestörten Schulstart nichts im Wege stand. Zudem engagierte sie sich ehrenamtlich und war beispielsweise seit 2000 Mitglied in der Mitarbeitervertretung der Kirchengemeinde. Sie bildetet sich stets weiter, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und ihren Wissensdurst zu stillen.

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Kraft tanken und zur Ruhe kommen möchte Böhmke nun, in dem sie sehr viel Zeit mit ihrer Familie und in der Natur verbringen möchte.