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Leserbrief - Zum Ausbau der Holzapfelgasse und zur Landesgartenschau / Probleme für Menschen mit Rollstuhl, Rollator und Blindenstock

„Mehr Sensibilität in der Kurstadt nötig“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Andrea Laukhuff-Schröter
Lesedauer: 

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, so schön ich die Idee einer Landesgartenschau in der Kurstadt Bad Mergentheim finde, so sehr graut mir davor!

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Der Ausbau der Holzapfelgasse hat jetzt mehr als ein Jahr gedauert, und er scheint noch nicht beendet zu sein! In Prag, wo mein Sohn gerade lebt, ist so eine Baustelle viel (!) schneller erledigt.

Dann soll das Vorhaben „Gänsmarkt“ angefangen werden. Es ist zwar dringend nötig, dort endlich was zu tun, aber muss das dann auch ein Jahr dauern oder geht das dann mal schneller? (Konventionalstrafe?)

Wie lange werden wir in Bad Mergentheim über Bretter, Löcher in der Straße und sonstige Unebenheiten und Umwege gehen müssen? Außerdem wird dabei in keinster Weise an Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator gedacht. Auch sehbehinderte Menschen scheint unsere Verwaltung nicht zu kennen!

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Ich habe schon zweimal Herrn Oberbürgermeister unseren Rollstuhl angeboten, um seine Stadt aus dieser Perspektive kennen zu lernen, auch einen Blindentaststock könnte ich ihm zum Test anbieten. Leider hat er es nicht einmal für nötig gehalten, zu antworten.

In einer Stadt wie Bad Mergentheim sollte es den Bauherren wichtig sein, für Inklusion zu sorgen! Es gibt hier mehr alte Menschen, als in anderen Städten, dazu kommen noch eine Menge Rehapatienten und Kurgäste, die oft auch Hilfsmittel zur Fortbewegung brauchen.

Es wäre sinnvoll, sich an einer Stadt wie Crailsheim zu orientieren, die über Hundert Absenkungen bei Gehwegen durchgeführt hat, und sich daran ein Beispiel zu nehmen. Bei uns jedoch pflastert man die Holzapfelgasse wieder mit sehr holprigen Pflastersteinen, die allerdings sehr schön aussehen.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, wie man auch den Marktplatz und die Burgstraße rüttelfrei befahren könnte.

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Sitzt in unserem Gemeinderat niemand, dessen Angehörige eine Behinderung haben? Eine Kurstadt braucht mehr Sensibilität für dieses Thema!

Wenn sich einer der Stadträte nicht vorstellen kann, wie man in Bad Mergentheim mit einem Hilfsmittel, Rollstuhl, Rollator, Blindenstock, unterwegs ist, der möge sich gern bei mir melden!

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