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Frauenfrühstück der Grünen

Lebhaft diskutiert

In ungezwungener Runde über Politik gesprochen

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In ungezwungener Atmosphäre entwickelten sich beim Frauenfrühstück der Grünen ungezwungene Gespräche über Politik. © Corvin Schmid

Main-Tauber-Kreis. Dreizehn Frauen aus dem Main- Tauber-Kreis und eine aus Würzburg kamen zum Frauenfrühstück der Grünen Frauen aus Bad Mergentheim ins Café Weinlese nach Gerlachsheim. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel erzählte motivierend von ihren Erfahrungen: vom Ortsverband über Landespolitik bis nach Berlin.

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Im idyllischen Garten gab es eine lebhafte Diskussion zu aktuellen Themen. Frauen leisten immer noch den überwiegenden Teil der Erziehungs- und Hausarbeit sowie Pflege. Das mache es noch schwerer, Beruf und Familie und zusätzlich ein Ehrenamt zu vereinbaren. Dazu bedarf es einer grundlegenden Änderung der Strukturen.

So finden Ratssitzungen in Bad Mergentheim grundsätzlich von 17.30 bis 22 Uhr statt, vor kurzem noch mit offenem Ende. Mit Kinderbetreuung oder Schicht- und Wochenenddiensten wie in den Pflegeberufen sei das nicht vereinbar.

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Sehr intensiv wurde auch das Thema Krieg in der Ukraine diskutiert. Viele teilten die Befürchtung, dass Waffenlieferungen die Situation noch anheizen. Charlotte Schneidewind- Hartnagel stellte klar, dass ein klares Bekenntnis zur Nato ebenso notwendig sei wie die Unterstützung der Ukraine als gemeinsame europäische Antwort auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands. Trotzdem sehen sich viele Mitglieder der Grünen der Friedenspolitik verpflichtet und stellten sich die Frage, ob die Grünen sich selbst verraten würden.

Themen wie Umweltschutz und Klimawandel gerieten in den Hintergrund und dauerten länger. In der Ampelkoalition dominierten jetzt eher, wenn auch nachvollziehbar, drängende energiepolitische Themen. Die Frauen erwarten eine echte „Energiekrise“ im nächsten Winter und sorgen sich um Rentner, Familien mit knappem Einkommen, Alleinerziehende und Menschen in Ausbildung und Studium. Und auch Altersarmut sei immer noch weiblich. Schneidewind-Hartnagel stellte mit großer Überzeugung fest: „Ohne Grüne Politik wäre vieles viel schlechter“.

Das nächste und dritte Frauenfrühstück findet am 24. Septemmber wieder im Café Weinlese von 10 bis 13 Uhr statt. Themenschwerpunkt ist dann: „Mitten in der Energiekrise“. Dazu wird eine kompetente Referentin aus dem Kreis kommen.

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