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Ein Betroffener gibt Auskunft

Leben mit Multipler Sklerose

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Bad Mergentheim. Veronika Schneider von der Kurverwaltung eröffnete das Interview mit Georg Möller in der Wandelhalle bei der Veranstaltung „Leben mit Multipler Sklerose“. Dieser lebt mit der Autoimmunkrankheit, die als unheilbar gilt. Er sagt, der Ruf von MS sei schlimmer als die Krankheit. Sie brach bei ihm 2010 durch einen Schub aus, jedoch trägt er die Krankheit seit Jahrzehnten in sich.

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MS (Multiple Sklerose) ist eine chronische Entzündung des Nervensystems in Gehirn und Rückenmark. Die Schäden fallen bei den Betroffenen unterschiedlich aus; die Bandbreite reicht von Unschärfen beim Sehen bis hin zur Gehunfähigkeit, deshalb heißt MS die Krankheit mit den 1000 Gesichtern.

Dr. med. Müller-Freiberg, die Vorsitzende des Kneippvereines, führte durch den Abend und fragte, wie sich die fünf Elemente der Kneipplehre integrieren lassen. Möller betonte, dass Kneippkuren keine MS heilen, doch viele Impulse prägen seinen Alltag. 2011 entschied er, nicht den Weg der Schulmedizin zu gehen, denn aus seiner Sicht seien die Nebenwirkungen der Präparate schlimmer als der Nutzen. Bis heute nimmt er keine Medikamente.

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Er fand den eigenen Weg, Möller entwickelte eine Tabelle, die er Gesundheitskasten nennt: „Es gibt nur zwei Regeln: Jeden Tag will der Körper etwas für die Gesundheit tun, man muss ihn fragen, was er möchte; zweitens, verlorene Tage können nicht nachgeholt werden.“

Bewegung bildet die zentrale Säule wie in der Kneipplehre. Lange galt bei MS Sport als Kontraindikator, Möller hält dies für überholt. Zwar zerstört sich der Leib, aber er repariert sich laufend. So legte er achtmal das Deutsche Sportabzeichen ab.

Durch Zufall fand er zu den Mergentheimer Heilquellen. Eine Vollblutanalyse deckte auf, welche Mineralstoffe ihm mangelten. Nahrungsergänzungsmittel schmiss er in den Müll, denn die Heilquellen enthalten, was ihm fehlte. So macht er einmal pro Jahr eine Trinkkur, welche auch Blut und Darmschleimhaut erneuert.

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