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Leserbrief - Zur zweiten Testphase des Verkehrskonzeptes

Lasst die Innenstadt sterben, jetzt aber komplett

Von 
Pauline Scholz
Lesedauer: 

Mit großem Interesse las ich am Samstag den Bericht zur neuen Testphase des Verkehrskonzeptes in der Innenstadt.

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Die bisherige Verkersführung sollte ja dazu führen, dass nicht mehr durch die Innenstadt abgekürzt wird und der Verkehr in der Innenstadt merklich zurück geht.

Dies war allerdings nicht der Fall, weswegen nun von kompetenten Experten ein weiteres Konzept erarbeitet wurde, welches nun aber wirklich dafür sorgen soll, dass die aktuell ohnehin schone leere Innenstadt komplett ausstirbt.

Dafür sorgen nicht nur die beschränkten Zufahrtszeiten des Deutschordenplatzes ab 14 Uhr an Samstagen, welche bis montags 8 Uhr (wer hat sich das bitte ausgedacht?!) besteht, sondern auch die komplette Tempolimitierung der gefühlt ganzen Innenstadt auf 20 kmh oder Schrittgeschwindigkeit.

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Anstatt das Verkehrssystem dahingehend anzupassen, dass es wesentlich attraktiver wird einfach außenrum zu fahren, also sprich den Oberen Graben öffnen und einfach mal eine solide Ampelschaltung einzuführen, müssen der Einzelhandel und die ohnehin schon geschädigte Gastronomie dafür die Zeche zahlen.

Zudem wird man nun als Bewohner ja praktisch dazu gezwungen, sein Auto am besten in Igersheim abzustellen – weil Parkhäuser für Bewohner, wie das in der Nonnengasse, werden immer schwieriger zu erreichen.

Hier die Frage: Wie komme ich aus meinem Parkhaus raus? Soll ich etwa auf den Parkplatz an der Polizei fahren, dort drehen und dann wieder raus fahren? Mit allergrößtem Respekt, aber das ist einfach nur Quatsch.

Bleibt das Verkehrskonzept weiterhin so unüberlegt, umweltverschmutzend und überhaupt nicht bewohnerfreundlich, kommt es schon bald dazu, dass die Innenstadt nicht nur keine Einzelhandelsläden und Cafés mehr hat, sondern auch keine Anwohner mehr.

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Weil, sind wir mal ehrlich: Im Auenland ist wenigstens die Verkehrsanbindung kein komplettes Desaster.

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