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Leserbrief - Zu „Stadt untersagt . . . (FN 23. Dezember) Lächerlich gemacht

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Im oben genannten Artikel steht, diese Allgemeinverfügung sei kein Demonstrationsverbot. Am Ende des Artikels wird eventuellen „Spaziergängern“ mit harten Geldbußen gedroht.

Diese Allgemeinverfügung ist nichts weiter als eine weitere Entmündigung der Bürger.

Was war am Sonntag, 26. Dezember, die Konsequenz aus dieser Allgemeinverfügung? Aus Angst vor „Spaziergängern“ war am 2. Weihnachtsfeiertag ein Polizeiaufgebot in der Altstadt, als würde eine Demonstration von 1000 gewaltbereiten Hooligans erwartet.

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Stadt Bad Mergentheim untersagt „Spaziergangs-Versammlungen“

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stv
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Dabei waren die bisherigen Spaziergänge friedlich und niemand wurde gefährdet.

Allein am Marktplatz waren 20 junge Bereitschaftspolizisten mit offen zur Schau getragenen Schlagstöcken und Pistolen positioniert. Personen, die den Marktplatz betreten wollten, wurden kontrolliert und vertrieben.

Und auf dem Marktplatz zählte ich einige Dreier- und Vierergrüppchen. Bei einer Person wurde zur Personalien-Feststellung eine körperliche Durchsuchung ausgeführt, so dass diese Person Herzprobleme bekam.

Familien, Spaziergänger und Kurgäste wurden, sobald es mehr als vier Personen waren, von einer Polizeieskorte durch die Stadt oder den Kurpark „begleitet“.

Dafür wurden weitere Polizisten eingesetzt.

Die Stadt Bad Mergentheim hat sich lächerlich gemacht. Der Aufwand zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen entbehrt jeder Angemessenheit, verursacht Kosten und hat lediglich den Zweck, andere Meinungen als die momentan Zugelassene, zu unterdrücken.

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