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Liberale

Kritik an Energiepolitik

Mit „Energiewende“ auseinandergesetzt

Von 
fdp
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Bad Mergentheim. Beim „Liberalen Forum“ der FDP war der geplante Vortrag entfallen, deshalb waren Hans Bauer und Norbert Patzner kurzfristig eingesprungen. Beide beschäftigen sich seit Jahren kritisch mit dem Thema „Energiewende“, heißt es in einer Pressemitteilung der FDP.

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Die aktuell prekäre Situation der Energieversorgung war letztlich der Anstoß für die Themenwahl.

Extrarenditen?

Die Referenten bezogen sich zunächst auf eine Äußerung von Finanzminister Lindner. Er hatte kritisiert, dass „steigende Gaspreise zu Extrarenditen, zu Zufallsgewinnen an anderen Stellen führen“. Dies sei, so die Referenten eine „Kasinomentalität“.

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Die deutsche Energiepolitik sei daher nicht zielführend, sie sei vielmehr geeignet, „den Wirtschafts-standort Deutschland nachhaltig zu gefährden“.

Während Deutschland versuche, CO2-Emissionen zu vermeiden, rüsteten weltweit Staaten mit Kohlekraftwerken kräftig auf. Deutschland habe, so die Referenten, bisher 1,5 Billionen Euro in die Energiewende gesteckt. Weitere vier bis fünf Billionen Euro sollen folgen.

Höchste Strompreise

Das habe aktuell dazu geführt, dass Deutschland hat die höchsten Strompreise der Welt habe, die Energieversorgung nicht gesichert sei und nach über 20 Jahren Energiewende der Energiebeitrag der „Erneuerbaren“ nur wenige Prozent betrage. „Statt die Kosten nach dem Prinzip von den starken und schwachen Schultern zu verteilen, trägt die breite Masse die Hauptlast, während die oberen Einkommensbezieher die Mehrkosten nicht bemerken aber durch lukrative Anlagemodelle profitieren“, so die Referenten.

Unsoziale Finanzierung

Diese unsoziale Finanzierung bewirke eine soziale Schieflage, die Sprengkraft haben werde. In der anschließenden Diskussion stellten die Referenten eine breite Zustimmung fest.

Es wurden differenzierte Meinungen geäußert von Gästen, die beruflich in das System eingebunden seien und dadurch eine andere Sichtweise haben. Aber auch hier klang der Frust gegen eine überbordende Bürokratisierung durch. fdp

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