Literatur-Kino - Ein Buch als Film-Grundlage Jeden ersten Dienstag im Monat

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Bad Mergentheim. Die Buchhandlung Moritz und Lux zeigt in Zusammenarbeit mit dem Bad Mergentheimer Kino „Movies“ jeden ersten Dienstag im Monat eine Literaturverfilmung. Eine bunte Mischung aus älteren und neuen Filmen, ausschlaggebend ist, dass ein Buch die Grundlage des Filmes ist. Jetzt steht das Programm für die nächsten drei Monate.

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Nach der Corona-Pause startet das Literatur-Kino am Dienstag, 1. September, mit der Verfilmung „Die Mitte der Welt” nach dem Roman von Andreas Steinhöfel. Zum Inhalt: Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne und all die anderen. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat. . . Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren.

Ausgezeichnet

Der Roman wurde ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis „Buxtehuder Bulle 1998“ und der „IBBY Ehrenliste 2000“. Auch der Kinofilm wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Der nächste Film am 6. Oktober ist „Vom Ende einer Geschichte” nach dem Roman von Julian Barnes: Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. 40 Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.

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Der November-Film am Dienstag, den 3., ist dann „Deutschstunde” – ursprünglich geplant für den April, wegen der Corona-Pandemie aber verschoben.