MSC-Reise - Spannende Tour in Corona-Zeiten / Capri und viele tolle Ausblicke genossen Italiens Amalfi-Küste besucht

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msc
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Bad Mergentheim. 22 Mitglieder des Motorsportclubs (MSC) Bad Mergentheim wagten es, sich für eine Italienreise anzumelden. Sie kamen aus dem ganzen Landkreis und Nachbargebieten: aus Bad Mergentheim, Igersheim, Weikersheim, Reinsbronn, Pülfringen und Hardheim. Ihr Mut in diesen schwierigen Corona-Zeiten wurde belohnt durch eine wunderschöne Woche an der Amalfi-Küste.

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„Tutti con mascherina“, bedeutet so viel wie „Alles und alle mit Maske“. Dies galt im Flugzeug, im Zug, im Bus, im Hotel, außer beim Essen, auf der Straße, am Strand – man trug immer Maske, desinfizierte ständig die Hände und Fieber wurde auch gemessen.

Einen Vorteil hatte die Gruppe: Außer ihnen waren kaum Touristen da. In den Gaststätten waren sie entsprechend hochwillkommen. Die sonst überfüllten Sehenswürdigkeiten konnten ungehindert genossen werden.

Als „paparazzo“ hatte sich Hans Pösch bereitgefunden, mit seiner Kamera die Reise zu dokumentieren. Als Reiseleiterin fungierte Martina Knolmayer und heckte mit der italienischen Führerin Guiseppina Überraschungen aus, die nicht im Reiseprogramm standen. Außerdem besprachen und organisierten sie täglich das Mittagessen an besonderen Plätzen, wie bei der Agriturismo-Familie, die Zitronen und Oliven anbaut und verarbeitet, Kühe und viele andere Tiere hält und Käse herstellt. Die Anfertigung von Mozzarella und Ricotta wurde den neugierigen Gästen gezeigt.

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Das Hotel lag 300 Meter oberhalb von Sorrent. Beeindruckend waren die Fahrten mit dem Bus auf Serpentinen-Straßen mit immer wieder überwältigenden Panoramablicken. Der Busfahrer warnte durch Hupen vor den scharfen Kurven die Entgegenkommenden, woraufhin sie anhalten oder zurücksetzen mussten.

Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes war der Besuch der Insel Capri: zuerst der Augustus-Garten, dann Auffahrt nach Anacapri und schließlich die Überraschung – mit Sessellift zur Spitze der Insel. Im Restaurant „Lied des Himmels“ genoss man Vesper und Wein mit dem atemberaubenden Blick von fast 600 Metern hinab aufs tiefblaue Meer. Es erfolgte auch die Umrundung der Insel per Schiff.

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Die Fahrt an der Amalfi-Küste entlang fand einmal bei „Winterwetter“ – sprich Wolken und Regen – statt. Sie wurde aber am nächsten Tag zur Hälfte wiederholt, bei Sonne und blauem Himmel: die großartigen Kirchen, zum Beispiel der Dom St. Andreas in Amalfi, die übereinander gestaffelten Häuser in Positano und in allen Buchten an den steilen Berghängen, der schwarze Sandstrand, die schroffen Felsen und Schluchten – die deutschen Besucher konnten sich kaum sattsehen.

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Ungestört durch andere Gruppen konnte Reiseführerin Guiseppina der Gruppe die Ruinenstadt Pompeji zeigen, aber „piano, piano“ und immer „auf den Boden achten“: Die eindrucksvollen Reste einer ehemals blühenden, antiken Stadt, Basilika, Forum, Häuser mit Fresken, Badehäuser und Theater wurde gemeinsam entdeckt.

Ein gutes Stück auf den Vesuv hinauf brachte die MSC-Reiseteilnehmer der Bus. Dann wanderte man weiter aufwärts, bis man ganz oben in den Krater blicken konnte. Ein paar Fumarolen (vulkanische Dampfaustrittsstellen) zeigten, dass er „lebt“. Von 1281 Metern Höhe bei herrlichstem Wetter ein Rundblick, später ein „Abtrunk“ mit Vesuv-Likör – und auf der Rückfahrt noch einmal die Stelle mit Blick auf beide Golfe zugleich. msc