Seniorennachmittag - Turnhallen-Sanierung ist eine große Aufgabe für die kommenden Jahre / Viele Infos über das Dorfgeschehen erhalten In Althausen ist vieles auf den Weg gebracht worden

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Die Chorgemeinschaft Althausen/Edelfingen erfreute die Teilnehmer am Seniorennachmittag in Althausen.

© Hammer

Althausen. Dass es im Stadtteil Althausen vorwärts geht, das stimmte am Sonntagnachmittag in der Turn- und Festhalle zuversichtlich. Eingeladen waren zum "Altennachmittag" die Bewohner ab 65 Jahren, denen der Ortsvorsteher dafür dankte, dass sie auch "im Ruhestand der Dorfgemeinschaft die Treue halten".

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Herbert Renner zeigte sich bei rund 600 Einwohnern im Ort zufrieden mit der Entwicklung im laufenden Jahr, sprach aber auch die großen Sorgen unserer Zeit an wie Flüchtlingskrise, Terroranschläge, Kampfeinsatz der Bundeswehr und globale Erderwärmung.

In Althausen sei viel verbessert worden: Brunnenköpfe an beiden Brunnen, bauliche Verbesserungen in der Kindergarten-Giebelwand, Einweihung des Waldspielplatzes in der Etzenklinge, neue Natursteinmauer am Rathaus entlang der Pfaffentorstraße und Kinderspielplatz im Neubaugebiet Mühläcker II. Dort seien alle 14 Bauplätze verkauft worden, ferner wurden Feldwege instandgesetzt und die Rebenzeile in der Dr. Goll-Straße weihnachtlich beleuchtet.

Eine große Aufgabe für die kommenden Jahre wird, wie der Ortsvorsteher erläuterte, die Sanierung der Turnhalle sein aufgrund der Forderungen der Unfallkasse. Neben anderen Maßnahmen braucht die Turnhalle eine zwei Meter hohe Prallschutzwand, die mit 150 000 Euro veranschlagt ist. An der ortsbildprägenden und weithin sichtbaren evangelischen Dorfkirche, so der Sprecher, soll eine Beleuchtung des Glockenturms realisiert werden, auch im Hinblick auf eine eindrucksvolle Präsentation des Ortes bei den Heimattagen 2016.

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Schließlich sprach Renner auch noch die Lindenallee am Kirchberg, die Nachfrage nach Bauplätzen und die Wiedereröffnung des Jugendraumes an, sobald der Haushalt 2016 genehmigt ist. Nach der Kaffeestunde erfreute der Kindergarten mit Michaela Weckesser mit einem Kerzenreigen, und Petra Müller bot mit ihrer Gruppe und einem Gedicht einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag.

Große Freude machte wieder Sanne Kümmerer mit ihren fünf Jungmusikern. Dekan Ulrich Skobowsky aus Bad Mergentheim sprach für die katholische Seite ein Grußwort. Pfarrer Bernd Rampmeier hatte Liedblätter für alle und eine Ansprache auf dem Programm, sprach aber auch das Thema Asylbewerber an.

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Abschließend herrschte große Spannung, als Ortsvorsteher Renner den Bühnenvorhang zurückzog und eine Quiz-Bildfolge sichtbar wurde, bei der die Betrachter die Rathäuser der einzelnen Stadtteile von Bad Mergentheim erkennen sollten. Fürwahr ein mit großem Interesse aufgenommener Programmpunkt.

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Und natürlich durfte auch das Althäuser Heimatlied nicht fehlen, in dem es wie folgt heißt: "Wo Menschen alle Zeit sich froh begegnen, und man ein Lied noch auf den Lippen trägt..."

Die vier Strophen wurden mit Inbrunst gesungen, als die Kaffeestunde mit den vielen Kuchenspenden vorbei war. mm