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Leserbrief - Zu den vielen gefällten Bäumen im Stadtgebiet und in den Wäldern

Heuchlerischer Deckmantel ist oft die „Verkehrssicherheit“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Aurora Heilmann
Lesedauer: 

Ich liebe den Wald, laufe jeden Tag zwei Stunden, um Sauerstoff zu tanken. Mir ist aufgefallen, wie in den letzten Jahren nicht nur der Wald immer mehr abgeholzt wird, zum Schaden des Klimawandels, durch legitimierte Staatsbiber. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich die Stümpfe von einst prächtigen Bäumen sehe und dazwischen die schutzlosen dünnen Bäumchen, die nachgepflanzt wurden, um die Aufforstung behördlich zu begründen. Einfach nur zum Fremdschämen, diese heuchlerische Begründung. Mir tut das Herz weh, wenn ich solche Bilder in der Natur sehen muss.

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Da fällt mir immer das Lied von Alexandra ein: „Mein Freund, der Baum ist tot“.

Und noch was, neuerdings wird links und rechts am Wege der Graswuchs abgetragen und den Insekten die Nahrung geraubt, durch behördliche Veranlassung. Warum?

Mir kommen die Tränen, wenn ich diesen staatlich, legitimierten Vandalismus täglich ansehen muss.

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Der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Mauch war der letzte Verwaltungschef, der noch einen herzlichen Bezug zur Natur hatte und für seine innere Führung einen Orden verdient hätte. Alle nach ihm hatten sich noch nicht mit Ruhm bekleckert und aus Staatsdiener wuchsen immer mehr Staatsfürsten heran. Dieser Wandel stimmt mich auch sehr traurig.

Was sagt eigentlich der Grüne-„Interessenverband“ zu dieser Umweltschande? Wenn es nach denen geht, müssen wir demnächst alle unsere Karl May-Bücher verbrennen. Abschließen möchte ich den Leserbrief mit einem Zitat von Wolfgang Hetzer: „Ein Gemeinwesen, das von einer Machtclique geführt wird, die nicht mehr begreift, dass sie mit der Demütigung von Mitmenschen ihre Legitimität verliert, hat jeglichen Anspruch auf Loyalität verwirkt.“

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