AdUnit Billboard
Festakt - 135-jähriges Bestehen, 35 Jahre Jugendfeuerwehr und 20 Jahre Partnerschaft mit der Feuerwehr im thüringischen Quirla

Grund zum Feiern bei der Edelfinger Feuerwehr

Von 
fcd
Lesedauer: 
Gäste und Mitglieder der Feuerwehr bei der Jubiläumsfeier: (von links) Detlef Heidloff, Daniel Wittig, Jürgen Friedel, Sebastian Quenzer, Martin Wolpert, Matthias Voigt, Karl-Heinz Barth, Ewald Lutz, Martin Balz und Elmar Rupp. © Corinna Dörr

Edelfingen. Die Edelfinger Feuerwehr feierte ihr 135-jähriges Bestehen, 35 Jahre Jugendfeuerwehr und 20 Jahre Partnerschaft mit der Feuerwehr im thüringischen Quirla. Mit einem Festakt in der festlich geschmückten Edelfinger Turn- und Festhalle wurden diese Jubiläen feierlich begangen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Abteilungskommandant Martin Wolpert begrüßte neben den Ehrengästen auch Abordnungen der Abteilungen aus der Kernstadt, Althausen, Löffelstelzen, Apfelbach und Stuppach. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von Gerd Backert, der auch später zur Unterhaltung aufspielte.

Ortsvorsteher Detlef Heidloff beglückwünschte die Feuerwehr und hob besonders den nun 135 Jahre andauernden verantwortungsbewussten und uneigennützigen Dienst zum Wohle und der Sicherheit der Edelfinger Bevölkerung hervor. Besonders freue er sich, dass auch die Jugendfeuerwehr schon ihr 35-jähriges Bestehen begehen kann. In der heutigen Zeit sei es keine Selbstverständlichkeit mehr, wenn Jugendliche Verantwortung für die Allgemeinheit übernehmen und dabei nicht nur technische Dinge zur Brandbekämpfung lernen, sondern auch Teamgeist entwickeln. Ein besonderes Ereignis sei die 20-jährige Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr in Quirla, deren Anfänge schon weit vor der Wiedervereinigung begonnen habe, so Heidloff.

Mehr zum Thema

50 Jahre Gemeindereform (Teil 3)

Edelfinger Kritik: „Gemeinderat und eigene Finanzen weg“

Veröffentlicht
Von
Joachim W. Ilg
Mehr erfahren
Jubiläum

Feuerwehr ist für Sachsenhausen wichtig

Veröffentlicht
Von
Hans-Peter Wagner
Mehr erfahren
Freiwillige Feuerwehr Althausen

Zahlreiche Beförderungen standen an

Veröffentlicht
Von
ari
Mehr erfahren

Der stellvertretende Bürgermeister Klaus-Dieter Brunotte blickte weit zurück in das Feuerwehrwesen, wonach schon die Ägypter vor 4000 und die Römer vor 2000 Jahren sich Sklaven für die Brandbekämpfung hielten. Die Gründung der Feuerwehr in der Kernstadt datierte er auf das Jahr 1849. Seitdem sei die Ausstattung immer wieder, wenn auch manchmal etwas schleppend, verbessert worden. Er betonte, dass die Stadtverwaltung und der Gemeinderat stets die Floriansjünger unter Berücksichtigung der finanziellen Mittel unterstützen. Lobenswert fand er, dass Dank der guten Pflege und vorbildlicher Wartung auch ältere Gerätschaften stets einsatzbereit seien. Besonderen Beifall erntete Brunotte, als er dem Kommandanten Wolpert einen Scheck der Stadtverwaltung zum Zwecke der Jugendfeuerwehr und Partnerschaftspflege übergab.

Stete Einsatzbereitschaft

Karl-Heinz Barth, Leiter der Bad Mergentheimer Feuerwehr, sprach allen Feuerwehrkameraden seinen Dank für ihre stete Einsatzbereitschaft aus. Egal was gerade in der Welt los sei, ob Winter oder Sommer, ob Krieg oder Frieden oder ob eine Pandemie die Welt in Atem halte, die Angehörigen der Feuerwehr stehen immer zur Hilfe bereit. Als Glücksgriff bezeichnete Barth die Gründung der Jugendfeuerwehren, denn der Nachwuchs werde fast ausschließlich über die eigene Jugendorganisation gewonnen. Diesen Ausführungen schloss sich auch kurz und bündig der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Friedel an.

Zeit und Energie

Kreisverbandsvorsitzender Sebastian Quenzer unterstrich, dass jedes einzelne Jubiläum Grund genug wäre, einzeln gefeiert zu werden. Umso schöner sei es 190 Jahre Feuerwehrleben, Feuerwehrgeschichte, Kameradschaft und Freundschaft gemeinsam zu feiern. Wenn auch für manchen politischen Entscheidungsträger die Feuerwehr nur von der Kostenseite gesehen werde, sei diese Einrichtung jedoch ein anspruchsvolles Ehrenamt, das einen hohen persönlichen Einsatz und vor allem Zeit und Energie koste. In der Feuerwehr werde nicht nur intensive Jugendarbeit betrieben, sondern sei auch für die Feuerwehrangehörigen Leidenschaft, Kameradschaft und Freundschaft.

Der ehemalige Ortsbrandmeister von Quirla, Matthias Voigt, überbrachte die Glückwünsche der Partnerwehr und lobte den Kameradschaftsgeist in der Edelfinger Wehr. Die seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft werde durch viele persönliche Kontakte und gegenseitige Besuche lebendig erhalten. Auch Daniel Wittig, Kommandant der Quirlaer Wehr, zeigte sich erfreut über den ungezwungenen und partnerschaftlichen Umgang der Jubiläumswehren. In ihren jeweiligen Chroniken blickten Elmar Rupp in die 20- jährige Partnerschaft mit Quirla, Matthias Rupp auf das 35-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr und Ehrenkommandant Ewald Lutz auf die 135-jährige Geschichte der Edelfinger Feuerwehr zurück. Nach dem Festakt war die Edelfinger Bevölkerung zum Tanz- und Unterhaltungsabend eingeladen, wovon reichlich und lange bis in die frühen Morgenstunden Gebrauch gemacht wurde. Die Gäste aus Quirla wurden am nächsten Morgen nach einem Brunch im Feuerwehrmagazin wieder verabschiedet. fcd

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1