Dehoga Baden-Württemberg - Stellungnahme Große Enttäuschung

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sabix
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Main-Tauber-Kreis. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Baden-Württemberg sagt zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz vom 10. Februar Folgendes: „Das Ergebnis der Bund-Länder-Beratung ist eine große Enttäuschung für die gastgewerbliche Branche. Die Betriebe des Gastgewerbes sind seit dem 2. November im Lockdown. Einige – Diskotheken und Clubs – sind seit dem 18. März 2020 durchgehend geschlossen. Dass in dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz keine Öffnungsperspektiven für unsere Betriebe aufgezeigt werden, macht viele Kollegen im Gastgewerbe fassungslos. Alle warten auf Öffnungen und bereiten sich vor, denn sie haben schließlich bewiesen, dass sie Hygienekonzepte verantwortungsvoll umsetzen können.“

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Dass Friseure und der Einzelhandel noch vor dem Gastgewerbe wieder öffnen dürfen sollen, ist für die Dehoga-Vertreter „nicht nachvollziehbar“, denn „das Gastgewerbe war und ist kein Pandemietreiber“. Der Teil-Lockdown im November sei kein Ergebnis hoher Infektionszahlen im Gastgewerbe gewesen. „Die Schließungen waren vielmehr ein ’Sonderopfer’, das die Politik der Branche auferlegt hat, um andere Bereiche der Wirtschaft offen halten zu können“, so der Dehoga BW.

Wie steht es mit den Hilfszahlungen? Dazu teilt man mit: „Die November- und Dezember-Hilfen waren von der Höhe her angemessen und ließen den politischen Willen erkennen, der Branche effektiv zu helfen. Die Hilfen sind allerdings viel zu spät und unvollständig bei den Betrieben angekommen. Mittlerweile läuft es besser.“

Dankbar sei man für die Fortführung des Landes-Hilfsprogramms „Stabilisierungshilfe Corona Gastgewerbe“. sabix