Im Rahmen der baden-württembergischen Heimattage - Großes Heimatfest mit vielen Attraktionen für alle Bürger in Wachbach gefeiert Grandioses Fest fand große Resonanz

Von 
Bernd Hellstern
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Ob beim Torwandschießen, Feuerwehrschlauchkegeln oder Dosenwerfen (oben links): die kleinen Festbesucher konnten sich nach Herzenslust vergnügen. Die Wachbacher Bauchtanzgruppe (oben rechts) zauberte für ein paar Minuten orientalisches Flair ins Festzelt. Die Musikkapelle Wachbach (unten links) umrahmte an beiden Tagen das Heimatfest musikalisch. Mit einem Sketch (unten rechts) begeisterte der Heimatverein das Publikum.

© Bernd Hellstern

Wachbach. Eine überwältigende Resonanz fand das Heimatfest in Wachbach, das im Rahmen der Bad Mergentheimer Heimattage von Baden-Württemberg stattfand. Das Motto lautete: "Glaubt und lebt".

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Ortschaftsrat und Organisationsteam hatten ins Festzelt auf der idyllischen Schlosswiese geladen - dem Ort, an dem in Wachbach lange Zeit traditionell große Feste gefeiert wurden: mitten im Dorf, mitten im Grünen, mit dem Wachbacher Schloss im Hintergrund, der evangelischen Kirche und dem historischen Gadenhaus in der direkten Umgebung und unmittelbar an der Wachbach gelegen. Da zeigte sich auch Petrus versöhnlich und schickte herrlichstes Festleswetter in die Bad Mergentheimer Teilgemeinde.

Eröffnet wurde das von der Musikkapelle Wachbach umrahmte zweitägige Fest mit einem Heimatabend am Freitag.

Nach den einleitenden Worten von Ortsvorsteher Hermann Dehner und Oberbürgermeister Udo Glatthaar setzten die Jagdhornbläser der Kreisjägervereinigung Bad Mergentheim die ersten musikalischen Akzente.

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Der Heimatverein begeisterte das Publikum mit einem Sketch, während der Männergesangverein Liederkranz nicht nur sein gesangliches Können unter Beweis stellte, sondern auch zum gemeinsamen Singen einlud. Einer der Höhepunkte des Abends war sicher der traditionelle Hammeltanz um einen echten Wachbacher Hammel. Die Wachbacher Newcomer-Band "Upstairs" sorgte am späteren Abend dann für tolle Stimmung im Festzelt.

Der Sonntag begann - passend zum Motto "glaubt und lebt - aus Liebe zum Dorf", mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der Schlosswiese, zusammen mit den Kindern und Erzieherinnen des Kinderhauses Wachbach. Und auch am zweiten Tag strömten die Menschen - sehr zur Freude der Organisatoren - zum Festplatz. Den ganzen Tag über wurde das Publikum mit einem bunten Programm auf der Bühne des Festzeltes unterhalten: vom Männergesangverein Liederkranz, dem Schulchor und einer eindrucksvollen Darbietung der örtlichen Bauchtanzgruppe, die für ein paar Minuten orientalisches Flair durch das Festzelt wehen ließ.

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Und auch am Sonntag sorgte die Musikkapelle mit traditionellen und modernen Rhythmen für die musikalische Begleitung. Tolle Preise gab es bei einer Tombola zu gewinnen und vom Heimatverein wurden aus den eingereichten Bildern von Wachbacher Kindern zum Thema "Das gefällt mir in Wachbach am besten" die schönsten mit einem Preis prämiert.

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Für die großen und kleinen Festbesucher bot das vielseitige Rahmenprogramm Abwechslung und Kurzweil. Alte Spiele, Bogen- und Torwandschießen, eine Spritzwand der Feuerwehr für die Kids, eine Ausstellung zur Geschichte Wachbachs im ehemaligen Kindergartengebäude, Info-Stände des VdK Wachbach und der Stadt sowie ein Nachmittag der offenen evangelischen Kirche waren Attraktionen, die Wachbach seinen Gästen bot.

"Das Heimatfest war ein voller Erfolg" waren sich Organisationsteam und Gäste einig, kurzum: ein Fest, das wieder kommen darf. In diesem Zusammenhang würdigte Ortsvorsteher Hermann Dehner ausdrücklich die große ehrenamtliche Gemeinschaftsleistung, die von den örtlichen Vereinen und Vereinigungen, einzelnen Bürgern sowie vom örtlichen Gewerbe und Firmen erbracht wurde.

Ohne dieses unbürokratische Zusammenspiel zwischen Stadt, Gemeindeverwaltung, Einwohnerschaft und Geschäftswelt, sei dieses großartige Fest nicht zu stemmen gewesen, so der Ortsvorsteher. habe