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Online-Vortrag - „Kein Alkohol in der Schwangerschaft“

Geringe Menge schon schädlich

Von 
pm
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Bad Mergentheim. Kinder- und Jugendärztin Dr. Tünde Kerteß-Slaninka informierte Schüler der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege, Erziehung Bad Mergentheim über die Fetale Alkoholspektrum-Störung.

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Die Fetale Alkoholspektrum-Störung – kurz FASD – ist eine zu 100 Prozent vermeidbare Erkrankung. Jedes Jahr werden 10 000 Kinder mit dieser Behinderung geboren, davon 4000 mit der vollen Ausprägung des fetalen Alkoholsyndroms (FAS).

Um das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die Risiken für Neugeborene durch Alkoholkonsum der werdenden Mutter zu vertiefen, hielt Kerteß-Slaninka den Online-Vortrag. Ausgehend von den Wirkungen von Alkohol auf Erwachsene stellte sie die Folgen des Alkoholkonsums für Ungeborene dar. Während der gesamten Schwangerschaft ist Alkohol für den Fötus schädlich, schon geringste Mengen können zu einer schwerwiegenden Behinderung führen.

Das Ungeborene baut den Alkohol viel langsamer ab als die Mutter und ist somit dem Zellgift viel länger ausgesetzt. Die Folgen werden unter dem Begriff FASD zusammengefasst und reichen von Wachstumsstörungen über Fehlbildungen zu strukturellen und funktionellen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. Kerteß-Slaninka stellte eindrücklich und mit verschiedenen Beispielen dar, welche Einschränkungen Menschen mit dieser Behinderung während ihres gesamten Lebens haben. Die körperlichen und psychischen Störungen sowie Lernschwierigkeiten werden häufig falsch behandelt, da eine Diagnose schwierig zu erstellen ist.

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Um den betroffenen Kindern adäquat helfen zu können, sei diese jedoch dringend erforderlich. Auch wenn die Schädigungen nicht rückgängig gemacht werden könnten, seien intensive Förderung, übende Therapien und Regeln im Umgang mit den Betroffenen eine große Hilfe in der Lebensbewältigung.

Ein Ziel dieser Veranstaltung, präventiv Aufklärung zu betreiben konnte durch die eindrücklichen Fallbeispiele erreicht werden. pm

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