Fort mit den roten Lampen

Sascha Bickel zur Situation der Gastwirte und Hoteliers

Von 
Sascha Bickel
Lesedauer: 

Sieben Monate im Lockdown, nur fünf Monate „freies Wirtschaften“ – so leicht und zugleich vielsagend lässt sich die Situation der Gastronomie und der Hotellerie in unserem Land auf den Punkt bringen. Da liegen die Nerven blank und der Frust all der fleißigen Unternehmer, die uns gerne bei sich bewirten würden, ist verständlicherweise riesengroß.

AdUnit urban-intext1

Die roten Lampen sind überall angegangen und weithin sichtbar. Die Politik hat reagiert und umfangreiche Hilfen für diese Branche beschlossen – doch auch hier dauert es nach fast zwölf Monaten Pandemie immer noch zu lange, bis alle Gelder bei den Betroffenen ankommen, wenngleich es besser läuft als beispielsweise im Einzelhandel. Und: Baden-Württemberg erweist sich als Musterländle, indem es millionenschwere Fördergelder extra locker macht.

Bleibt aber trotzdem die Frage nach der Perspektive. Unternehmer müssen planen können, Mitarbeiter einteilen, Waren bestellen, vorbereiten, etc. Die Politik sollte Anfang März endlich einen verbindlichen Stufenplan für all die Branchen im Lockdown aufzeigen, damit Hoffnung und Mut im Land wieder die Oberhand gewinnen.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim