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Kreisjägervereinigung - Ära Hariolf Scherer endete in freundschaftlicher Atmosphäre / Neue Wahlen erfolgten jeweils einstimmig

Florian Dietzel neuer Mergentheimer Kreisjägermeister

Es gab viele Reden und noch mehr Lob: Die Ära Hariolf Scherer endete in freundschaftlicher Atmosphäre. Die Hauptversammlung der Kreis-Jägervereinigung in der Laudenbacher Zehntscheune war gut besucht; die Wahlen verliefen einstimmig.

Von 
Hans-Peter Kuhnhäuser
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© Hans-Peter Kuhnhaeuser

Bad Mergentheim/Laudenbach. Die Versammlung der Kreis-Jägervereinigung Mergentheim (KJV) war einerseits fröhliches Abschiednehmen vom alten, andererseits optimistisches Begrüßen des neuen Kreis-Jägermeisters samt Vorstandsteam. Für musikalische Auflockerung sorgten die Parforcehorn- und Jagdhornbläsern der KJV. Der scheidende Kreis-Jägermeister (KJM) Hariolf Scherer führte souverän durch die Tagesordnung. Als „Sahnehäubchen“ gab es viel Lob und Dank für 21 Jahre Engagement an der Spitze der organisierten Jägerschaft im Südkreis. Sein Nachfolger Florian Dietzel und dessen Team bekamen einen Vertrauensvorschuss: alle Wahlgänge verliefen einstimmig.

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Viele Ehrengäste

Eine lange Liste von Ehrengästen aus Politik, Institutionen, Verwaltung und Jagd waren gekommen, an der Spitze MdB Nina Warken, MdL Dr. Wolfgang Reinhart und Landrat Christoph Schauder.

Zahlreiche Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet: Unser Bild zeigt sie mit Hariolf Scherer (links) und Florian Dietzel (rechts). Der neue Vorstand der Kreisjägervereinigung Mergentheim. Otto Busch (hier mit einem Sechser-Gehörn) verkündete die Ergebnisse der Lehr- und Gehörnschau. © Hans-Peter Kuhnhäuser

In seinem Rechenschaftsbericht verwies Scherer auf 21 Jahre „mit viel Arbeit“, vor allem aber auf die „immer gewährte Unterstützung und den großen Einsatz“ der Jägerinnen und Jäger. So seien auch die „Ausnahmejahre 2020 und 2021“ für die KJV erfolgreich verlaufen. „Mit soviel Mitgliedern wie nie zuvor, einem starken Landesjagdverband im Rücken, dazu dem Wohlwollen der meisten Bürgermeister und Räte im Kreis, schafften wir Freiräume für die Jagd und unser Tun“, erklärte Scherer. „Der Zusammenhalt, das Engagement und die Motivation zeichnet unsere KJV aus.“

Scherer berichtete über die Modernisierung des Jägerhauses und des Schießstandes im Schüpfer Loch, erinnerte an die politische Arbeit mit zur Biodiversität oder zum Waldumbau in Bad Mergentheim.

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Weiter habe man einen Jagdpacht-Mustervertrag erarbeitet, der landesweit für positive Aufmerksamkeit gesorgt habe. Ausstellungen brachten vielen Menschen die Passion Jagd näher. „Jagd bedeutet, mit der Natur zu leben und sie zu erhalten“, sagte Scherer. Man nehme die Verantwortung für die Natur ernst. Die Jägerschaft erfülle eine „öffentliche Aufgabe“, und der überwiegende Teil der Gesellschaft habe längst verstanden, „worum es uns Jägern geht: ums Kümmern!“ Einfältige Kritik oder Hassbotschaften seien nicht hinnehmbar.

© Hans-Peter Kuhnhaeuser

Nach „mehr als 30 Jahren Vorstandsarbeit und 21 Jahren an der Spitze der KJV ist es für mich jetzt Zeit, die Verantwortung in jüngere Hände zu legen“, sagte Scherer schließlich. Und das habe er als „Platzhirsch“ ohne Einstandskämpfe in die Wege geleitet.

Mit seinem Kassenbericht verabschiedete sich auch Thomas Haas. Die Corona-Pandemie brachte zwar Einnahmeverluste, dennoch stehe die KJV auf solidem Finanzfundament. Kassenprüfer Gunther Geißler bescheinigte Haas eine einwandfreie Kassenführung, die Entlastung des Vorstands war einstimmig. Ein besonderes Geschenk gab es nicht nur für Haas, sondern auch für Hariolf Scherer. Jagdfreunde und Vorstandskollegen schenkten ihm eine Sitzbank. Diese Ruhebank haber sich Scherer „nach 30 Jahren im Vorstand und 21 Jahren an der Spitze redlich verdient“, war der Kommentar der Männer. Die Neuwahlen, geleitet von Andreas Lehr, gingen flott über die Bühne. Neuer Kreisjägermeister ist Florian Dietzel, seine Stellvertreter sind Holger Konrad und Thorsten Zahn. Schriftführerin ist erneut Bettina Schütte, Schatzmeister ist nun Jens Schütte. Für Internet und Jagd-BW zeichnet Christina Lauer verantwortlich, Beisitzer Recht ist Falko Schöppler und als Biotopobmann wirkt Holger Konrad. Ergänzt wird der Vorstand von den Hegeringleitern Bad Mergentheim, Igersheim, Weikersheim, Niederstetten und Creglingen. Weitere Mitglieder sind die Hundeobmänner Manfred Stütz, Tina Rupp und Wolfgang Hetzel; Schießobmänner sind Achim Haug, Thorsten Müller und Torsten Nörr. Das Amt des Bläserobmanns führen Martin und Matthias Michelberger, die Schließanlage leitet Udo Engelhardt.

Die „Jungen Jäger“ vertritt Guido Herrmann im Vorstand, Uwe Kaplirz zu Sulewicz wirkt als Obmann Landwirtschaft, sein Pendant für die Forstwirtschaft ist Martin Wagner und für den „Lernort“ ist Sandra Schramm zuständig. Die „Wildbrethygiene“ ist Ulrich Geberts Revier und die Obfrau für Prädatorenmanagement ist Iris Konrad. Als Kassenprüfer wirken Alexander Neckermann und Felix Haas.

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