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FBG Bad Mergentheim

Exkursion in den Wald

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Bad Mergentheim. Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) war auf Exkursionsfahrt im Guttenberger Forst im Landkreis Würzburg unterwegs. Eine Abteilungsleiterin des Forstamtes Würzburg führte die Gruppe durch den Walderlebnispfad im Guttenberger Wald.

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Der Guttenberger Wald ist eine Gemarkung und überwiegend unbewohntes gemeindefreies Waldgebiet im Landkreis Würzburg. Sein Name leitet sich vom fränkischen Adelsgeschlecht Guttenberg ab. Gemeinsam mit dem Irtenberger Wald ist der Guttenberger Wald als rund 4000 Hektar großes FFH-Gebiet ausgewiesen. Eine besondere Attraktion im Guttenberger Forst ist der im Jahre 2015 errichtete Aussichtsturm aus Eichenholz.

Der Guttenberger Wald ist neben dem Irtenberger Wald und dem Gramschatzer Wald einer von drei großen Staatswaldkomplexen. Die großen Komplexe sind über Jahrhunderte erhalten geblieben. Tatsächlich ist hier der klimatische Aspekt besonders hervorzuheben, da sie Anziehungspunkte für Niederschlag, Wolken- und Regenbildung sind.

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Veröffentlicht
Von
Kathrin Zeilmann
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Die Waldklimastation Würzburg am Rande der fränkischen Weinbauregion ist bayernweit der warm-trockenste Standort im Messprogramm. Die Daten sind deshalb auch für Regionen von besonderem Interesse, welche bei weiterer Klimaerwärmung auf diese Bedingungen zusteuern. Neben Eiche, Hain- und Rotbuche findet man im Guttenberger Wald auch heimische Bäume wie Kirsche, Elsbeere, Speierling, Linde und Tanne, die mit Wärme und Trockenheit gut zurechtkommen.

Daneben untersucht die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), Freising, aber auch, in wieweit nichtheimische Baumarten wie zum Beispiel Baumhasel, Libanon-Zeder, Schwarznuss oder Eichenarten aus dem Mittelmeerraum den Wald der Zukunft bereichern können.

Der Landkreis Würzburg ist mit 22 Prozent Waldfläche sehr waldarm und hauptsächlich durch Landwirtschaft geprägt.

Die Gäuböden zwischen Würzburg und Schweinfurt sind dafür ausschlaggebend, dass der Waldanteil so niedrig ist.

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