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Linde gepflanzt - Erwin Kreissl ist Initiator des Denkmals

Erinnerung an Flucht und Vertreibung

Von 
wm
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Stuppach. Eine Linde auf einem Platz neben der Stuppacher Kirche „Mariä-Krönung“ soll an die Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges erinnern. Erwin Kreissl, selbst Heimatvertriebener, ist der Initiator des Denkmals. Ihm ist es ein großes Anliegen, das Schicksal der Kriegsflüchtlinge und der Heimatvertriebenen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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Deshalb hat er schon 2017 in einem umfangreichen Buch das Los der 1946/47 in Stuppach, Lillstadt und Lustbronn angekommenen Flüchtlinge dokumentiert. Mit dieser Erinnerungslinde will er nicht nur den damaligen Flüchtlingen und Vertriebenen und deren Nachkommen, sondern auch der Öffentlichkeit und den Passanten vor der Stuppacher Pfarrkirche, die vielseitigen Schicksale und deren gutes Ende in Erinnerung rufen. Dazu hat die Stuppacher Kirchengemeinde einen Platz zur Verfügung gestellt, diesen entsprechend befestigt, mit Sitzgelegenheiten ausgestattet und mit der Linde bepflanzt. So ist ein ansprechender Treffpunkt entstanden, der zum Verweilen einlädt. Die Kosten wurden zusammen mit einem Zuschuss der Stadt von der Kirchengemeinde getragen.

Erwin Kreissl hat die Pflanzung einer Erinnerungslinde initiiert. © Werner Mies

Die feierliche Einweihung findet am Sonntag, 26. Juni, statt. Sie beginnt um 14 Uhr mit einer Andacht in der Pfarrkirche. wm

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Von
Werner Mies
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