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Nachruf - Georg Burkert mit 79 Jahren gestorben

Er war ein engagierter Seelsorger

Von 
ktm/sabix
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Bad Mergentheim/Tauberbischofsheim. Der ehemalige evangelische Militär- und Schuldekan Georg Burkert ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Eine Trauerfeier findet am Donnerstag, 29. Juli, um 13.30 Uhr in der Schlosskirche statt. Die Beerdigung ist im engsten Familien- und Freundeskreis geplant.

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Georg Burkert war nach dem evangelischen Theologiestudium zunächst Gemeindepfarrer, daneben engagierte er sich als Erwachsenenbildner und bestritt mit Erfolg ein Studium der Pastoralpsychologie. Weitere Stationen seines kirchlichen Wirkens waren unter anderem Religionslehrer in Freiburg, Gemeindepfarrer in St. Georgen und Kehl. Danach entschied er sich, in die Militärseelsorge zu wechseln und zeichnete als Dekan für die Standorte Tauberbischofsheim, Lauda, Mosbach und Bad Mergentheim verantwortlich.

Georg Burkert, der ehemalige evangelische Militär- und Schuldekan, ist gestorben. © Burkert

Nach der zwischenzeitlichen Berufung zum zweiten Wehrbereichsdekan für Stuttgart engagierte sich Georg Burkert als Schuldekan im Markgräfler Land. Krankheitsbedingt kehrte er nach dem vorzeitigen Ruhestand nach Tauberbischofsheim zurück und lebte zuletzt mit seiner Frau Ursula („ohne sie wäre ich nicht das, was ich bin“, sagte er einmal gegenüber den FN) in Bad Mergentheim.

Rückblickend auf sein so reich erfülltes Wirken, wollte Georg Burkert jenen Weg, den er eingeschlagen hatte, keinesfalls missen – vor allem wegen der zahlreichen Begegnungen mit Menschen. Er würde sehr vieles nochmals genau so machen. All die gemachten Erfahrungen hätten ihn reifen lassen, von ihnen habe er reichlich profitiert, sagte er anlässlich eines runden Geburtstages vor mehreren Jahren gegenüber unserer Zeitung.

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Auf einem großen Campingplatz nahe Venedig (auf dem tausende Urlauber Platz finden) wirkte das Ehepaar Burkert über drei Jahrzehnte lang zudem als „Pfarrer auf Zeit“. „Wir halten sonntags immer einen Gottesdienst, feiern Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, stehen aber auch als Trauerbegleiter und für Gespräche zur Verfügung“, umschrieben Georg und Ursula Burkert vor einigen Jahren ihren breitgefächerten seelsorgerischen Auftrag, mit dessen Hilfe sie den Touristen die Kirche näherbringen wollten. Georg Burkert und seine Frau – sie waren fast 50 Jahre verheiratet – gingen hier jedes Jahr (bis 2016) wieder mit großem Engagement ans Werk. ktm/sabix

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