Caritas-Krankenhaus - Steigende Geburtenzahlen zu verzeichnen / Kaiserschnitt-Rate deutlich unter dem Bundesdurchschnitt Ein Sonntagskind ist das 1000. Baby 2015

Lesedauer: 

Freuen sich über die Geburt von "Jubiläumsbaby" Merle: Dietmar und Karin Konrad mit Jaane (sitzend) sowie Dr. Sven Triebel, Hebamme Friederike Ehrmann und Krankenschwester Andrea Karl (von links).

© ckbm

Bad Mergentheim. Ein echtes Sonntagskind: Merle Konrad heißt das 1000. Baby, das am 13. Dezember um 18.55 Uhr im Caritas-Krankenhaus das Licht der Welt erblickte.

AdUnit urban-intext1

"Es war eine schnelle und unkomplizierte Geburt, kaum zwei Stunden im Kreißsaal und schon war Merle da", berichtet Hebamme Friederike Ehrmann. Gemeinsam mit Mutter Karin freuen sich auch Vater Dietmar Konrad und Schwester Jaane (zwei Jahre). Selbst der Uropa der kleinen Merle kam zu Besuch ins Caritas-Krankenhaus, um zu gratulieren. Den Glückwünschen schlossen sich auch der Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Sven Triebel, und Krankenschwester Andrea Karl an, die Mutter und Kind auf der geburtshilflichen Station B2 betreut.

Früher als in den vergangenen Jahren wurde damit die 1000er-Marke überschritten. "Seit einigen Jahren haben wir im Caritas-Krankenhaus ständig steigende Geburtenzahlen", freut sich Chefarzt Dr. Ulrich Schlembach. Mit dem neuen Mutter-Kind-Zentrum habe man zum einen hervorragende räumliche Bedingungen geschaffen, damit sich die werdenden Eltern während der Geburt wohlfühlen können. "Noch wichtiger aber ist unser geburtshilfliches Team aus erfahrenen Ärzten, Hebammen und Kinderkrankenschwestern, die sich intensiv um jede Schwangere kümmern und sich rund um die Uhr um Mutter und Kind, aber auch den Vater sorgen. Denn wir legen großen Wert auf eine natürliche, familienorientierte Geburt."

Bei den 1000 Babys haben bisher die Mädchen die Nase vorn: 502 Mädchen und 498 Jungen kamen 2015 im Caritas zur Welt. Und nur bei 24,3 Prozent mussten die Ärzte mit einem Kaiserschnitt nachhelfen. Die Kaiserschnittrate im Caritas-Krankenhaus liegt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von rund 32 Prozent.

AdUnit urban-intext2

"Eine spontane Geburt ist sicher wünschenswert, aber die Sicherheit für Mutter und Kind steht bei uns an erster Stelle", betont Dr. Schlembach. "Wenn sich ein möglicher Notfall abzeichnet, stehen im Caritas-Krankenhaus immer ein Anästhesist und ein speziell ausgebildeter Kinderarzt bereit, der sich noch im Kreißsaal um das Neugeborene kümmert." Direkt im Anschluss an die Kreißsäle befindet sich auch die Intensivstation für die Früh- und Neugeborenen, die mit modernsten Überwachungsgeräten ausgestattet ist.

Die kleine Merle musste zum Glück nichts davon in Anspruch nehmen. Friedlich schlummerte sie bei den Fotoaufnahmen auf den Armen ihrer Mutter und darf schon heute, Mittwoch, mit ihr nach Hause gehen. ckbm