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Deutsches Rotes Kreuz - Notfallsanitäter ausgebildet / Höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst / Rund um die Uhr bereit

DRK Bad Mergentheim: Jeder Tag bringt neue Notfalleinsätze

Wenn der Rettungswagen mit Tempo und Blaulicht durch die Straßen eilt, dann sind sie, die Notfallsanitäter, wieder im Einsatz. Die hoch qualifizierten Helfer retten zusammen mit den Notärzten täglich Leben.

Von 
drk/sabix
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Neue Notfallsanitäter für den südlichen Teil des Main-Tauber-Kreises: Das Bild zeigt (von links) Rettungsdienstleiter Kai Schlecht, DRK-Kreisverbandspräsident Prof. Dr. Thomas Haak, die frisch examinierten Notfallsanitäter Tim Schenkel, David Hofmann, Moritz Friedrich und Ramona Haberkorn sowie den DRK-Ausbildungsbeauftragten Jochen Herwarth. © Klaus Eckel

Bad Mergentheim. In ihrem Behandlungszimmer auf vier Rädern versorgen die Notfallsanitäter zusammen mit den Notärzten rund um die Uhr viele Patienten – vom Kreislaufzusammenbruch bis hin zum Herzinfarkt und Unfallopfer.

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Der Beruf Notfallsanitäter hat den Rettungsassistenten 2014 abgelöst und ist nun die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist eine dreijährige schulische Ausbildung, die deutschlandweit durch das Notfallsanitätergesetz geregelt ist. Die Ausbildung findet nicht nur in speziellen Berufsfachschulen statt, sondern beinhaltet auch die praktische Ausbildung im Rettungsdienst und in verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses.

In Bad Mergentheim, beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreues (DRK), haben nun vier Auszubildende ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter erfolgreich abgeschlossen – Tim Schenkel sogar als Klassenbester.

Zirka 30 Notfallsanitäter

Ein funktionierender Rettungsdienst erfordert eine lückenlose Versorgung vom Eintritt des Notfalls bis zur Aufnahme des Notfallpatienten in eine für die weitere Versorgung geeignete Klinik. Beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim gibt es rund 30 Notfallsanitäter, die im 24-Stunden-Schichtbetrieb ihre Arbeit zum Wohle der Bevölkerung leisten. Rettungsdienstleiter Kai Schlecht erklärt, dass man „gut aufgestellt“ sei, jedoch für neue Interessierte an diesem spannenden Beruf die Türen immer weit offen stünden.

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Vier Rettungswagen seien rund um die Uhr in der Region zwischen Bad Mergentheim und Creglingen stets für Notfälle einsatzbereit.

Ramona Haberkorn, Tim Schenkel, David Hofmann und Moritz Friedrich haben ihre Liebe für die Arbeit am Menschen und das Deutsche Rote Kreuz bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) entdeckt. Nun haben alle vier ihre dreijährige Ausbildung zu Notfallsanitätern beim DRK-Kreisverband erfolgreich abgeschlossen. In einem Punkt sind sich die vier Absolventen sofort einig: „An unserem Beruf ist die besondere Herausforderung, dass man nie 100-prozentig weiß, was der nächste Arbeitstag mit sich bringen wird. Doch wir wurden beim DRK exzellent für die anstehenden Einsätze ausgebildet.“

„Die Ausbildung mit staatlicher Prüfung fordert den jungen Leuten einiges ab und bereitet sie für ihre anschließende Berufslaufbahn im Notfallwesen gut vor“, sagt der Ausbildungsbeauftragte Jochen Herwarth. Dass der DRK-Kreisverband mit seinen Niederlassungen in Bad Mergentheim, Niederstetten und Creglingen als Lehrrettungswache anerkannt sei, habe für die Auszubildenden den Vorteil, dass sie die Praxisausbildung in der Region – und somit nah am Wohnort der Azubis – absolvieren können. Das theoretische Wissen hingegen werde in den DRK-Landesschulen teils in Präsenz und teils in Form von Videounterricht vermittelt.

Derzeit bildet der Kreisverband noch neun weitere Notfallsanitäter aus, während die vier frisch Examinierten bereits eigenverantwortlich beim DRK in den vielfältigen Beruf einsteigen.

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„Stetig weiterbilden“

„In erster Linie beinhaltet der Beruf, der für die meisten Kollegen zugleich Berufung ist, die Aufgabe, dass sie bei lebensbedrohlichen Notfällen bis zum Eintreffen des Notarztes lebensrettende Maßnahmen durchführen, bei der Beförderung des Patienten beziehungsweise der Patientin alle lebenswichtigen Körperfunktionen überwachen und nach dem Einsatz die erneute Einsatzfähigkeit des Fahrzeuges sicherstellen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Kreisverbandspräsident und Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes. Weiterhin gibt er den neuen Notfallsanitätern mit auf den Weg: „Wichtig ist in ihrem Beruf Selbstständigkeit und Entscheidungsfreude sowie die Bereitschaft sich stetig weiterzubilden, denn die Erkenntnisse der Notfallmedizin entwickeln sich ständig weiter.“

Das unterstreiche auch die zu Jahresbeginn im Bundesrat beschlossene Gesetzesänderung, die dem Berufsstand erweiterte Kompetenzen in der Notfallrettung am Patienten einräumt.

Und für die Auszubildenden resümiert der Klassenbeste Tim Schenkel abschließend: „Ich denke, ich spreche für uns alle: Am Ende der Notfallsanitäter-Ausbildung sind wir sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Es gibt kein besseres Gefühl, als Menschen, die in eine medizinische Notlage geraten sind, helfen zu können.“ drk/sabix

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