Freiwillige Feuerwehr Dainbach - Abteilungsversammlung abgehalten / Gemeinsame Alarmübungen mit der Feuerwehr Althausen verliefen erfolgreich Drei Mädchen jetzt in die aktive Feuerwehr gewechselt

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Wibe
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Dainbach. Zur ihrer Abteilungsversammlung kam jetzt die Freiwillige Feuerwehr Dainbach zusammen.

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Abteilungskommandant Ralf Hollenbach freute sich, dass dazu auch Stadtkommandant Andreas Geyer und der stellvertretende Ortsvorsteher Achim Kistner gekommen waren.

Hollenbachs Bericht war zu entnehmen, dass die Wehr zu drei Einsätzen gerufen wurde: Ein Kleinbrand am Waldrand, verursacht im Januar durch einen sorglosen Zeitgenossen, der seine heiße Asche mit Glutresten ins trockene Laub des Waldrandes gekippt hatte. Durch den raschen Einsatz der Dainbacher und Bad Mergentheimer Wehr war die Waldbrandgefahr in diesem trockenen Jahr rasch gebannt.

Am 4. Mai gab es einen Fahrzeugbrand kurz vor der Ortseinfahrt. Da es sich um einen Vollbrand handelte musste der Einsatzort abgesperrt und der Verkehr umgeleitet werden, denn die Ausrüstung der Dainbacher Wehr ist hierfür nicht ausreichend. Die Löscharbeiten wurden von den Feuerwehren Althausen und Bad Mergentheim durchgeführt.

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Mitte Juni musste man wegen schweren Gewitter mit Starkregen ausrücken. In mehreren Kellern trat Wasser durch die Kanalisation oder von außen ein. Hollenbach berichtete von der gemeinsamen Alarmübung mit den Kameraden der Feuerwehr Althausen: Ein Scheunenbrand mit mehreren vermissten Kindern lautete die fiktive Einsatzmeldung. Die zehn Atemschutzgeräteträger beider Wehren konnte alle Kinder finden und aus der Gefahrenzone heraus in Sicherheit bringen. Die vermissten Kinder wurden von den Angehörigen der Jugendfeuerwehr dramatisch in Szene gesetzt.

Der Abteilungskommandant merkte an, dass die gemeinsamen Übungen mit der Abteilung Althausen immer besser werden. Insgesamt hat die Dainbacher Wehr elf Übungen absolviert. Dazu kamen die Abteilungsversammlung, Alarmübung und für die Atemschutzgeräteträger die Durchgänge durch die Übungsstrecke in Bad Mergentheim.

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Auch Neuzugänge gab es zu vermelden: Aus der Jugendfeuerwehr wechselten drei Mädchen nach Absolvierung der vorgeschriebenen Truppmann-Ausbildung in die aktive Wehr. Hollenbach freute sich, dass er Laura Hollenbach, Lea Hollenbach und Viktoria Rost per Handschlag aufnehmen konnte. Sie seien auch die ersten weiblichen Feuerwehrleute in der Geschichte der Wehr.

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Gleichzeitig seien im Sommer vier neue Jugendfeuerwehrler dazugekommen, so dass jetzt acht Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr angehörten.

Die Jüngsten sind mit Feuereifer bei den alle zwei Wochen stattfindenden Übungen dabei. Hollenbach lobte hier die Jugendleiter Ronny Deubel, Steffen Faulhaber und Jonas Könert für ihr nicht immer leichtes Engagement.

Nachdem 2018 vier aktive Wehrmänner in die Altersabteilung gewechselt seien, bestehe die Wehr jetzt aus 18 Aktiven. Hinzu kämen acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr und zehn aus der Altersabteilung. Trotz aller Übungen und Einsätze sei die Kameradschaft nicht zu kurz gekommen.

Stadtkommandant Andreas Geyer freute sich über die Zuwächse in der Wehr. Er erläuterte Änderungen in der Feuerwehrsatzung und sprach die neu hinzugekommene Gesundheitsprüfung vor der Aufnahme in die Wehr an.

Aufgrund der gesenkten Altersgrenze könnten jetzt auch Löschzwerge oder Bambini bereits mit sechs Jahren in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.

Auch die zwingend erforderliche Beschaffung verschiedener Fahrzeuge sprach Geyer an. Ein sehr großer Kostenblock komme auf die Stadt im Jahr 2022 zu, wenn die bisherigen Atemschutzgeräte nicht mehr zulässig seien. Auch die Umsetzung des Hygienegesetzes bei der Feuerwehr, Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und Alarmpläne kämen nicht zu kurz.

Schriftführer Timo Wiegand gab das Geschehen des vergangenen Jahres präzise wieder. Kassenwart Björn Wirsching berichtete kurz und knapp vom finanziellen Geschehen bei Jugendfeuerwehr und der aktiven Wehr.

Jugendwart Ronny Deubel informierte über die Jugendfeuerwehr. Er berichtete von 21 Übungsabenden, die eine Mischung ais feuerwehrtechnischer Theorie und Praxis und Spiel gewesen seien. Auch an der Putzaktion „Kehrtwende“ habe der Nachwuchs teilgenommen.

Den Bericht der Kassenprüfung trug Dirk Hollenbach vor, Beanstandungen gab es nicht. Der stellvertretende Ortsvorsteher Achim Kistner freute sich, dass die Feuerwehr mit den anderen örtlichen Vereinen so gut verzahnt sei und alles reibungslos funktioniere. Nach Handzeichen erteilte er dann die Entastung.

Schriftführer Timo Wiegand, Kassenwart Björn Wirsching und die Kassenprüfer Dirk Hollenbach und Gerhard Müller wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Nachdem zwei Ausschussmitglieder in die Altersabteilung wechselten, wurden Thomas Deubel und Lea Hollenbach in das Gremium gewählt.

Als Belohnung für vorbildlichen Übungsbesuch erhielten mehrere Feuerwehrleute Präsente. Ohne Fehlzeiten waren Timo Wiegand und David Schmitt. Einmal fehlten Josef Kilian, Ronny Deubel, Jonas Köhnert und Ralf Hollenbach. Zwei Fehlzeiten hatten Dirk Hollenbach und Thomas Deubel. Auch die Jugendfeuerwehrler erhielten für ihren fleißigen Probenbesuch Präsente.

Der Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Dainbach verwies zum Schluss auf die Hauptversammlung Feuerwehr, die am Freitag, 12. April in Löffelstelzen stattfindet und auf das Maibaumfest am 30. April. Wibe