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Leserbrief - Zu „Schnitt ins eigene Fleisch“ (FN 25. März)

Die Zukunft steht auf dem Spiel

Von 
Leserbrief-Schreiber: Michaela Schulz
Lesedauer: 

Sehr geehrter Herr Schuster, Herr Möbius und Frau Böhm, ich kann nicht erkennen, worin sie das Problem der Sortimentserweiterung im Modehaus Kuhn sehen.

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Herr Kuhn hat sich bestimmt nicht aus Spaß zu diesem Schritt entschieden. Es geht um Existenzen und das nicht nur für die Familie Kuhn. Es geht auch um 80 Angestellte, deren Zukunft genauso auf dem Spiel steht wie auch die der anderen Händler, welche auch diese Gesetzeslücke nutzen. Dass der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist, können Sie auch nachlesen, zum Beispiel beim HDE Handelsverband Deutschland und bei GFM-Nachrichten. Dass die Pandemie in den nächsten Monaten nicht vorbei sein wird, ist ja wohl jedem klar. Und somit müssen wir wohl lernen, mit Corona zu leben und nicht von einem Lockdown in den nächsten gehen. Es sollte doch jeder für sich selbst entscheiden können, ob und wo er einkaufen geht. Da ist das eine nicht relevanter als das andere. Es gibt in der Corona-Politik genug absurde Entscheidungen, die keiner nachvollziehen kann.

Ich kann nur hoffen, dass es nach der Pandemie überhaupt noch kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants geben wird. Denn nach dem x-ten Lockdown bleiben wohl die meisten für immer zu.

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