Arbeitsgespräch im Rathaus - OB Udo Glatthaar empfing den Landtagsabgeordneten und CDU-Fraktionsvorsitzenden Professor Dr. Wolfgang Reinhart „Die Landesgartenschau ist ein großer Glücksfall für Bad Mergentheim“

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pm
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Bad Mergentheim. Oberbürgermeister Udo Glatthaar empfing den Landtagsabgeordneten des Main-Tauber-Kreises und Fraktionsvorsitzenden im Landtag Professor Dr. Wolfgang Reinhart zu einem Arbeitsgespräch im Rathaus in Bad Mergentheim, um die aktuellen und dringlichen Vorhaben der Stadt und der Bürgerschaft sowie die Themen der Stadt mit Landesbezug gemeinsam zu besprechen.

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Einen Schwerpunkt des Austauschs bildete das weitere Vorgehen nach der erfolgreichen Bewerbung um die Landesgartenschau. Stadtbaudirektor Bernd Straub präsentierte zunächst die erfolgreiche Bewerbung und die Schwerpunkte der Planung. Stadtbaudirektor und Oberbürgermeister machten deutlich, dass man gemeinsam mit dem Gemeinderat und den zuständigen Stellen des Landes zeitnah einen Zeitplan für das Umsetzungsverfahren aufstellen werde und bereits in diesem Jahr die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen treffen wolle, um die Planungen zu konkretisieren. Hierfür werde die Stadt die entsprechenden Strukturen und Gremien schaffen und die Vorgespräche mit dem Ministerium für den Ländlichen Raum und den beteiligten Büros führen. Man wolle den kompletten Zeitraum bis 2034 für die Entwicklung der Stadt nutzen und mit den Vorbereitungen hierzu unmittelbar beginnen, so Stadtbaudirektor Bernd Straub. Oberbürgermeister Udo Glatthaar dankte Wolfgang Reinhart für dessen anhaltende Unterstützung der Bewerbung und für die Vertretung der Interessen der Stadt beim Land. Wolfgang Reinhart machte deutlich, dass die Möglichkeiten der Landesgartenschau ein großer Glücksfall für die Stadtentwicklung Bad Mergentheims sei. Durch die mit der Landesgartenschau verbunden Landesprogramme werde die Stadt in den kommenden Jahren eine großartige Unterstützung für ihre Projekte sowie Stadt, Stadtteile und Bürgerschaft die Chance für einen echten Aufbruch erfahren.

Darüber hinaus ging der Oberbürgermeister auf die vielfältigen Bereiche ein, die in der Stadt durch das Land begleitet und unterstützt werden. Durch die Aufnahme in den Verbund Schlösser und Gärten Baden-Württemberg könne man nun eine deutlich stärkere Außenwerbung für das Deutschordensschloss erreichen und sehe mit Freude auf die Planungen des Parkpflegewerks für die Sanierungsmaßnahmen im Schlosspark. Genauso sei die Beteiligung des Landes in der Kurverwaltung, deren Vorsitz Wolfgang Reinhart führt, gemeinsam mit dem Landkreis ein Garant für die weitere positive Entwicklung der Kur-und Gesundheitsstadt. Besonders müsse Bad Mergentheim auch für die Duale Hochschule dankbar sein. Reinhart betonte seine weitere Unterstützung für den Hochschulstandort und die Notwendigkeit, die Einrichtungen mit Landesbeteiligung weiterhin für die Stadt und die Region fortzuentwickeln. „Die Partnerschaften zwischen Land und Kommune sind ein Erfolgsmodell, das wir immer wieder mit innovativen Ideen fortführen müssen“, so Wolfgang Reinhart. Er verwies zudem auf die Krankenhausförderung des Landes für das Caritas-Krankenhaus, das eine entscheidende Rolle in der medizinischen Versorgung für die gesamte Raumschaft spiele. Dabei sehe er aber auch die Notwendigkeit, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu sichern, wo man mit der Landarztquote und der Erhöhung der Medizinstudienplätze einen ersten wichtigen Schritt getan habe. Genauso müssten die weiteren Kliniken und Anbieter im medizinischen und touristischen Bereich, gerade in der Pandemie, von der Politik aktiv begleitet werden. pm