28. und 29. November - Lokalschau der Markelsheimer Kleintierzüchter Die kleinsten Hühner der Welt zu sehen

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Passionierte Züchter: Emma Tremel mit einer Seramashenne und Dieter Gyimesi mit einem Seramashahn.

© Bild Kleintierzuchtverein

Markelsheim. Wenn am Wochenende die Markelsheimer Kleintierzüchter ihre Lokalschau durchführen, werden auch Seramas, die kleinste Hühnerasse der Welt, den Besuchern präsentiert.

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Viele Kleintierzuchtvereine präsentieren ihre Tiere in Schauen. Dabei geht es nicht nur um Zuchtziele, sondern auch um Gemeinschaft und Erfahrungsaustausch. Wie in jedem Jahr, wird eine Vielfalt verschiedener Geflügel- und Kaninchenrassen ausgestellt.

Der Markelsheimer Kleintierzuchtverein Z 540 zeigt am 28.und 29. November zusammen mit den Bad Mergentheimer Kleintierzüchtern Z 436 im Vereinsheim in der Markelsheimer Scheuerntorstraße rund 270 Tiere in ungefähr 35 verschiedenen Rassen.

Den engagierten Mitgliedern geht es auch darum, ihre Arbeit im Verein als auch den großen "genetischen Pool" aufzuzeigen, schließlich ist bei Nutztieren weltweit eine Konzentration auf wenige, wirtschaftlich besonders interessante Arten zu beobachten.

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Bei der Markelheimer Kleintierausstellung kann man sehen, wie unterschiedlich Kaninchen, Hühner Tauben und Wassergeflügel sind. Selbst Laien werden das erkennen. Zudem ist eine Eierausstellung von verschiedenen Geflügelrassen zu bestaunen.

Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag, 28. November, von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 29. November, von 10 bis 17 Uhr

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Wenn am Wochenende die Besucher nach Markelsheim kommen, sehen sie auch ganz besondere Hühner: "Seramas" die kleinste Hühnerrasse der Welt. Gezüchtet wird die Rasse gleich von zwei Vereinsmitgliedern. Dieter Gymesi aus Apfelbach und Thomas Eckard aus Grünsfeld haben sich in die kleinsten Hühner der Welt verliebt.

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Das Serama ist eine relativ junge Zwerghuhnrasse und stammt ursprünglich aus Malaysia. Außerhalb von Malaysia besteht in weiten Teilen Asiens ein bei Geflügelliebhabern stetig wachsendes Interesse. Auch in der westlichen Welt, vor allem in den USA, aber auch in Europa wie in Großbritannien und den Niederlanden, existieren heute zahlreiche Liebhaberclubs. Auch in Deutschland erfreuen sich Seramas als Haus- mehr denn als Nutztier zunehmender Beliebtheit.

Seramas gelten als zutraulich und ruhig, die Hähne verfügen über kein besonderes ausgeprägtes Stimmvolumen, ihre Lautstärke hält sich dabei im Grenzen. Zudem sind sie neugierig, in gewohnter Umgebung äußerst selbstsicher und weder aggressiv noch hektisch. Sie sind kleine Persönlichkeiten, die sehr neugierig darauf sind, was der Mensch in ihrer Umgebung so tut. Daher sind sie als Haustiere sehr beliebt und auch für Kinder ab etwa vier Jahre geeignet.

Außerdem legen sie natürlich auch (wenn auch sehr kleine) Eier; ein Ei liegt etwa bei 16 bis 25 Gramm. Normale Hühnereier liegen bei etwa 60 Gramm. Die Hennen sind schon nach etwa 15 Wochen legereif. Seramas werden nur zwischen 15 und 25 cm groß. Hähne wiegen zwischen 225 und 600 g, Hennen zwischen 170 und 525 g Da der Zuchtverband keine Vorgaben zu den Farben macht, existieren über 2500 dokumentierte Farbvarianten.