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Die Fläche gerecht teilen

Von 
Wolfram Klingert
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Zum Artikel „Ampel mit alter Technik funktioniert nicht“ (FN 15. Juli).

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Die Fränkischen Nachrichten berichten darüber, dass die Technik der Ampelanlage an der Kapuzinerstraße veraltet ist. Dahinter steht ein viel gravierenderes Problem, der ganze Kreuzungszuschnitt ist veraltet.

Er wurde entwickelt, als eine Bundesstraße den Fernverkehr durch Mergentheim lenkte. Bekanntlich bekam der Autoverkehr mit der Südumgehung viel neue Verkehrsfläche. Im Stadtbereich blieb alles beim alten. Die Straßenquerschnitte werden immer noch nicht, was nur gerecht wäre und moderner Verkehrsplanung entspricht, mit dem Fußgänger- und dem Fahrradverkehr geteilt. Die heutige Situation am Klösterle ist die, dass von einer innerörtlichen Straße eine kleine Straße abgeht, die kurz darauf als Sackgasse endet.

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Wozu braucht man da Abbiegespuren aus jeder Richtung? Die immer noch nur Auto-Straße könnte mit Fahrradspuren und Zebrastreifen allen Verkehrsteilnehmern nutzen.

Die Stadt beteiligt sich an einem landesweiten Fußgänger-Check. Es bringt sicher viele Zusatzpunkte, wenn die Fußgänger nicht minutenlang zugunsten der Autofahrer an dieser Ampel blockiert werden.

Der Rückbau der Kreuzung bietet eine gute Gelegenheit, das Stadtbild am historischen Stadteingang „Kapuzinertor“ zu reparieren. Eine sehr schöne Vorstellung: Ein kleiner harmloser Abzweig in eine kleine Nebenstraße gibt viel vorher versiegelte Fläche frei, die begrünt wurde. Der Blick auf das Klösterle ist unverstellt von Ampeln und Schilderwald. Der Blick nach Osten zeigt den Eingang zum Schlossgarten mit seinem wieder hergestellten Tor.

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