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Leserbrief - Zum Artikel „Ruinöse Fehlentscheidung“ (FN, 9. Januar)

Den Einkauf im örtlichen Geschäft bevorzugen

Von 
Leserbrief-Schreiber: Klaus Arnold
Lesedauer: 

Hallo Herr Kuhn. Ich weiß gar nicht, warum Sie sich so aufregen? Hier wird mit harten und unfairen Mitteln gekämpft!

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Es müsste Ihnen doch nach so vielen Jahren klar sein ,dass der innerstädtische Handel und die Gastronomie nach Meinung der Landesregierungen, schmückendes Beiwerk für die Städte sind, weil das einfach in eine „Spielzeugstadt“ gehört. Sonst ist sie nicht rund. Handels -und Gewerbesteuern zahlen doch andere, oder?

Die Stars der Regierungen sind die Discounter. Die haben die Macht und das Sagen, sonst schließen sie und dann?

Ich habe noch keine Abstandsregel bei Aldi, Lidl oder Rewe etc. gesehen! Selbst die größten Überträger von Krankheitserregern, die Einkaufswagen, werden ignoriert, anstatt jemanden an die Boxen zu stellen, der sie desinfiziert – ein Spritzer, ein Wisch, fertig. Nicht mal das wird verlangt. Eigennutz steht vor Kundenschutz! Aber den kleinen Handel mit nicht nachvollziehbaren Verordnungen vernichten. Denn wo bleiben die Finanzhilfen? Lufthansa, die kaum einen Flieger am Himmel hat, bekommt Soforthilfe in Milliardenhöhe. Dem „kleinen Händler“ laufen die Kosten davon, denn Geld zu pumpen kostet auch.

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So könnte ich weitermachen im Wust des, Nicht-Nachvollziehbaren, Herr Kuhn.

Denn belebte Straßen und kleine Geschäfte mit tollen Abstandsregeln sind gefährlicher als volle Mensch-an-Mensch-Discounter ohne Regeln. Und das Schlimme ist, der Bürger glaubt es auch noch!

Fazit: Wenn sich jeder (!) an die Regeln halten würde und nicht glaubte, er wäre eine extra Wurst, dann könnte man mit Einschränkungen leben und leben lassen. Denn die Gelder, die man heute wo auch immer von Staatsseite reinpumpt, werden wir Steuerzahler irgendwann wieder bezahlen, aber dann bitte in unsere Stadt, denn billiger als das Leben ist der Tod, der kostet nur das Leben. Wobei das heute preislich auch nicht mehr ganz zutrifft.

Ironie beiseite lieber Leser. Wehrt Euch Bürger dieser Eurer Stadt, vor dem Sterben Eurer liebgewonnenen Stadt-Geschäfte, wo jeder jeden kennt und die man kennt, ehe alle ihren Job verlieren.

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Kauft nur „Lebenswichtiges“ im Discounter. Der Rest hat Zeit bis danach und wenn schenken, dann mit der M-Card, die bleibt uns lange, und im Ort!

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