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Vortrag

Darm dient als Schutzschild

Ernährung spielt zentrale Rolle

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Bad Mergentheim. 100 Billionen Darmbewohner dienen als „lebender Schutzschild“ für die Gesundheit. Das macht der Vortrag „Das intestinale Mikrobiom – was Essen damit zu tun hat“ am Dienstag, 20. September um 19.30 Uhr in der Wandelhalle deutlich.

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Je größer die Vielfalt der Bakterien im Darm, desto stärker ist nämlich unser Schutzschild vor Erkrankungen. Um die „Wohngemeinschaft“ im Darm zu unterstützen, spielt die Ernährung eine zentrale Rolle.

Es ist eine unvorstellbar große Zahl: Etwa 100 Billionen Bakterien sind in unserem Darm „zu Gast“. Diese mikrobielle Wohngemeinschaft wiegt mit bis zu zwei Kilogramm so viel wie unsere Hirnmasse.

Eigener Mikrokosmos

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Die menschliche Darmflora ist ein eigener Mikrokosmos: Das so genannte Mikrobiom setzt sich aus mehr als eintausend verschiedenen Arten von Darmbakterien zusammen.

Diese siedeln an den Wänden des Darms und in dessen Inneren und bilden die so genannte Darmbarriere. „Sie sind für uns lebenswichtig: Darmflora und Darmbarriere sind wichtig für die Verdauung, die Abwehr von gefährlichen Keimen und Giften und die Funktionsfähigkeit des Immunsystems und sie lassen sich über die Ernährung gezielt beeinflussen“, sagt die Ernährungsexpertin Iris Gutbrod von der Kurverwaltung, die den Vortrag hält. Sie zeigt auf, wie sich das Mikrobiom durch Essen gezielt stärken lässt.

Zahlreiche Forschungsprojekte im In- und Ausland beschäftigen sich derzeit damit, wie das menschliche Mikrobiom unsere Gesundheit beeinflusst („Darm-Hirn-Achse“).

Heute weiß man: Das Mikrobiom und damit der Darm profitieren von einer zucker- und salzarmen, fett- und kalorienangepassten Ernährung, die ein stabiles und ausgewogenes Mikrobiom begünstigt.

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