Deutschordensmuseum - Vortrag über den Statthalter des Deutschen Ordens Marquard von Eck Bis heute sichtbare Spuren hinterlassen

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Bad Mergentheim. Dr. Erik Soder von Güldenstubbe hält am Mittwoch, 13. September, im Deutschordensmuseum einen Vortrag über den Statthalter des Deutschen Ordens in Mergentheim, Marquard von Eck.

Dr. Erik Soder von Güldenstubbe hält den Vortrag.

© Deutschordensmuseum
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Marquard von Eck und Hungerspach war zwar nur sechs Jahre, von 1606 bis 1612, Statthalter des Hochmeisters Erzherzog Maximilian vom Deutschen Orden in Mergentheim. Aber bis heute hat er sichtbare Spuren hinterlassen: So die nach ihm benannte Eck'sche Kapelle, die heute den wertvollen Münsterschatz birgt, das auf sein Betreiben hin im Mergentheim 1607 entstandene Priesterseminar, die St. Michaelskapelle im Mergentheimer Friedhof oder die Pfarrkirche zu Stuppach.

Ein Gedenkstein in der St. Johannes-Münsterkirche erinnert gleichfalls an ihn, der aber auch als Diplomat und als einer der "Ordensgebietiger" eine vielfältige Tätigkeit entfaltete und in der Abwehr der stets drohenden türkischen Expansion 1619 sein Leben in Slowenien ließ.

Am Mittwoch, 13. September, 19.30 Uhr, befasst sich Dr. Erik Sonder von Güldenstubbe in einem Vortrag im Deutschordensmuseum mit "Marquard von Eck, Statthalter des Deutschen Ordens in Mergentheim". Der Theologe und Historiker Dr. Erik Soder von Güldenstubbe war lange Jahre Leiter des Diözesanarchivs im Bistum Würzburg. Nach dem Studium der katholischen Theologie und Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wurde er 1976 wissenschaftlicher Assistent am Würzburger Lehrstuhl für Fundamentaltheologie.

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Im Jahr darauf berief ihn das Bistum Würzburg an die Spitze des "Bischöflichen Ordinariats-Archivs", das über die Jahre zum Diözesanarchiv ausgebaut wurde. 2003 übernahm er das Amt des Bistumshistorikers. In zahlreichen Publikationen und Vorträgen befasste er sich mit der Geschichte in der Region.

Zum Gutachten zur Authentizität von Dokumenten zu Leben und Wirken Häfners im Rahmen des Seligsprechungsverfahrens für den Märtyrerpriester Georg Häfner trug er entscheidend bei, befasste sich mit der Geschichte der Kongregation der Schwestern des Erlösers oder der Oberzeller Franziskanerinnen und mit der Erforschung der fränkischen Kartausen Astheim, Tückelhausen, Grünau, Würzburg, Nürnberg und Ilmbach.

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Seit 1996 ist er Familiare in der Komturei Franken des Deutschen Ordens. Anmeldung zum Vortrag per E-Mail unter "gudrun.mueller@deutschordensmuseum.de".