AdUnit Billboard
Leserbrief - Zum Artikel „Eine absolute Wettbewerbsverzerrung“ (FN, 12. Januar)

„Bei den Discountern stehen die Kunden dicht gedrängt“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Helmut Wolf
Lesedauer: 

Die Einzelhändler, Gastronomie auch Bankfilialen sind und waren nie die „Übeltäter“ in der Verbreitung und Übertragung der Coronaviren, dort wurden stetig und ständig Hygienekonzepte erarbeitet und auch praktisch umgesetzt. Mit Maske an den Tisch im Restaurant, jeder zweite Tisch nur belegt, große Abstände und damit Sicherheit für Gäste und Personal.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Im Einzelhandel, ob Friseur, Buchhandlung oder Blumengeschäft, waren räumlich auch ohne Corona oft nicht mehr als drei oder vier Kunden im Verkaufsraum, und wenn es in einem Verkaufsraum mal zehn Personen auf einmal waren, war hier nie ein großes Risiko vorhanden, der Abstand konnte gewährleistet werden. Ansonsten wartete man einfach mal vor der Türe.

Am vergangenen Wochenende wurden, wie auch in den Monaten und Jahren zuvor, die Werbeblätter der verschiedenen Supermärkte, Drogerieketten und Discounter in jedem Briefkasten animierend und mit vielen Sonderangeboten positioniert.

Üppig gefüllt

Natürlich wie zu erwarten, jeder will was davon abbekommen, waren am Montagmorgen bei den Discountern wie Kaufland, Lidl, Aldi, Norma, Netto und so weiter nicht nur die Regale mehr als üppig gefüllt, sondern auch die meist sehr engen Einkaufswege mit vielen Kunden dicht gedrängt und oft ohne ausreichenden Abstand. Teilweise war nur eine einzige Kasse besetzt und es gab auch noch eine lange Warteschlange.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Hygienekonzepte sind hier sicherlich auf dem Papier festgelegt, Papier ist wie gesagt sehr geduldig, aber keine Kontrolle und Überwachung der Umsetzung.

Die Ausbreitung und der fehlende Rückgang der Inzidenzzahlen liegen meiner Meinung genau dort begraben.

Deshalb ist es dringend notwendig in diesen Bereichen eine konsequente Einlasskontrolle, überschaubare Kundenzahlen im Verkaufsraum und Überwachung des Kundenverhaltens in den Einkaufswegen umzusetzen.

Hier ist unsere Politik aber auch die Ordnungsämter der Kommunen gefragt und gefordert.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Die Konsequenz müsste eigentlich sein, Einzelhandel und Gastronomie wieder öffnen, denn dort ist der Kundenverkehr planbar und überschaubar, der Gastronom und Händler sieht seine Kundschaft und kann schnell und unbürokratisch eingreifen, wenn vorgegebene Verhaltensregeln nicht eingehalten werden.

Supermärkte, Discounter und Drogerieketten engmaschig kontrollieren und die Corona-Verhaltensregeln dort überwachen, nur dann kommen die Hotspots zur Reduktion der Virenverbreitung und wir haben wieder sinkende Inzidenzwerte. Bleiben Sie alle gesund!

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1