Amnesty International - "Briefe gegen das Vergessen" Bedroht und tätlich angegriffen

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Bad Mergentheim. Die Amnesty-Gruppe Bad Mergentheim greift in diesem Monat das Schicksal von Angehörigen der indigenen Gemeinschaft der Lenca und Mitgliedern der Indigenenorganisationen Copinh und Milpah in Honduras auf. Diese Organisationen werden aufgrund ihres Einsatzes für die Rechte indigener Gemeinden und gegen die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen seit vielen Jahren bedroht, tätlich angegriffen und schikaniert. Briefe an den Staatspräsidenten von Honduras sowie an die honduranische Botschaft in Berlin stehen zum Download auf der Homepage bereit: "www.amnesty-badmergentheim.de".

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Hier der Fall: In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 wurde Berta Cáceres, die Leiterin und Mitgründerin der Indigenenorganisation Copinh in ihrer Heimatstadt La Esperanza im Departamento Intibucá ermordet. Berta Cáceres und Copinh hatten sich gegen den Bau des Wasserkraftwerks Agua Zarca am Fluss Gualcarque und auf dem Land der indigenen Gemeinschaft der Lenca eingesetzt.

Seit der Ermordung von Berta Cáceres sind weitere Mitglieder von Copinh und Milpah bedroht, überwacht, schikaniert, tätlich angegriffen und sogar ermordet worden.