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Umweltaktion der evangelischen Kirchengemeinde Bad Mergentheim - Am Donnerstag, 16. September / Anmeldung ist nötig

Bad Mergentheimer „Reparatur-Café“ startet nach Corona-Pause wieder

Von 
peka
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Mit Schraubenzieher und Zange lässt sich manches reparieren. Das „Reparatur-Café“ der evangelischen Kirchengemeinde Bad Mergentheim bringt Freude und betreibt zugleich ein Stück „Bewahrung der Schöpfung“. © Kessler

Bad Mergentheim. Ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe will das monatliche „Reparatur-Café“ der evangelischen Kirchengemeinde sein. Nach Corona-bedingter Pause startet es am Donnerstag, 16. September, wieder. Anmeldung ist nötig.

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Reparieren statt wegwerfen – das ist etwas aus der Mode gekommen in unserem Land und so landen auch Haushaltsgeräte in der Mülltonne, die durchaus noch zu reparieren wären. Der Umwelt bekommt das ganz und gar nicht und so bedachte man im Umweltteam der evangelischen Kirchengemeinde Bad Mergentheim, dem „Grünen Gockel“, was dagegen zu tun wäre. „Ein Reparatur-Café brauchen wir in unserer Stadt“ – Heidi Weber lieferte den Impuls, der Anklang fand. Zusammen mit Manfred Gaupp, Richard Wanner sowie den Frauen und Männern, die sich als Reparateure zur Verfügung stellten, wurde er im Oktober 2017 in die Tat umgesetzt.

Im „Reparatur-Café“ sollte man nicht, das war dem engagierten Team wichtig, seine kaputte Kaffeemaschine abliefern und sie nach dem Einkaufsbummel gegen ein Dankeschön wieder funktionsfähig in Empfang nehmen.

Die ehrenamtlichen Reparateure, die sich für die gute Sache zusammenfanden, sind zwar Fachleute, aber kein Ersatz für den Service des örtlichen Handels. Wer etwas zum Reparieren brachte, sollte gemeinsam mit einem der ehrenamtlichen Reparateure dem Schaden auf den Grund gehen und gemeinsam bedenken, wie man Abhilfe schaffen könne. Die „Kunden“ sollten ein Gefühl für das bekommen, was sie tagtäglich benützen, und merken, dass sich manch ein Schaden relativ leicht beheben lässt. Das wäre dann nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung, der sich der „Grüne Gockel“ als kirchliche Gruppe verpflichtet weiß.

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Dass sich das nicht in jedem Fall verwirklichen lässt, hat man gemerkt, doch angestrebt wird es weiterhin. Die Gespräche bei Kaffee und Kuchen gehören dazu.

Elektro-Kleingeräte sind ein Fall für das Reparatur-Café, Holzarbeiten sind möglich und bei Computerproblemen kann meist geholfen werden. Fahrräder, Kleidung und Modeschmuck lohnen die Überlegung, ob sie instandgesetzt werden können. Spenden sind dann durchaus willkommen, denn Verbrauchsmaterial und Werkzeug müssen finanziert werden.

Seit März 2020 hatte das Reparatur-Café Corona-Pause. Jetzt wagt das Umweltteam mit einem soliden Hygienekonzept den Neuanfang. „Auch unter den erschwerten Bedingungen“, so Manfred Gaupp, „wollen wir den Leuten das wieder bieten, was ihnen hilft und der Umwelt ebenso“. Wiedereröffnung ist am Donnerstag, 16. September, von 17 bis 19 Uhr im Martin-Luther-Saal des evangelischen Gemeindezentrums, Härterichstraße 18. Weitere Termine sind am 14. Oktober und am 18. November geplant.

Um die Vorgaben einzuhalten, ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Der direkte Kontakt zwischen Reparateur und Kunde wird eingeschränkt sein und Kaffee kann auch nicht ausgeschenkt werden.

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Grundsätzlich ist zur Platzvergabe eine Voranmeldung beim Sekretariat des Pfarramts Nord unter Telefon 07931 / 959530 unbedingt nötig (Dienstag bis Freitag 10 und 12 Uhr; Mittwoch und Donnerstag 14.30 bis 16.30 Uhr). peka

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