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Leserbrief - Zu „Wohlfühloase? Nein danke!“ (FN 26. Februar) Autos dominieren das Stadtbild

Lesedauer

Liebe Frau Zacharias, ich und viele Anwohner der Innenstadt stimmen Ihnen in allen Punkten zu!

Ich und meine Nachbarn waren überrascht über die Aussage, dass der Brunnen versetzt werden soll am Gänsmarkt, weil keiner von uns Anwohnern eine Versetzung des Brunnens in Betracht gezogen hatte. Wir Anwohner würden mit eingebunden, hieß es, aber wieder einmal stimmte der größte Teil des Gemeinrats für eine Brunnenversetzung.

Wir Anwohner und viele meiner Freunde und Familienmitglieder wollten eine Wohlfühloase mit einem autofreien Platz. Es gibt keinen Platz in der Innenstadt, wo man chillen kann, denn die Autos dominieren das Stadtbild bei Tag und besonders in der Nacht. Kein Wunder, dass seit Monaten bzw. Jahren einige Wohnungen in der Innenstadt leer stehen. Wer möchte auch rund um die Uhr einer Lärmbelästigung ausgesetzt sein?

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Zur Gänsmarkt-Brunnenversetzung Wohlfühloase? Nein danke!

Veröffentlicht
Von
Eleonore Zacharias
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Für uns Anwohner wurde ein „Durchfahrtsverbotsschild von 22 bis 6 Uhr“ in der Mühlwehrstraße angebracht. So wurde uns in dieser Zeit die Lärmbelästigung erspart. Aber dieses Schild wurde uns leider wieder entzogen. Jetzt haben wir auch wieder in der Nacht und nicht nur am Tag die Poser mit lauten Motoren, lauter Musik und frisierten Auspuffen. Der Deutschordensplatz ist zwar endlich eine Fußgängerzone, aber am Samstag saßen wir gemütlich beim „Nello“ und wollten gemütlich einen Kaffee genießen. Wieder wurden wir von vorbeifahrenden Autos gestört. Trotz der Fußgängerzone. Wie kann das sein? Abgekürzt, um durch die Münzgasse rauszufahren? Die Temperaturen steigen und die Poser drücken sich vermehrt in die Innenstadt. Die Verkehrslage in und um MGH ist seit Jahren nicht mehr vertretbar. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von den meisten Verkehrsteilnehmer*innen in und um Bad Mergentheim nicht eingehalten. Wir sind gespannt, ob die Stadt dieses Problem in den Griff bekommt.

Wir Anwohner wünschen und hoffen, dass Herr Oberbürgermeister Herr Glatthaar und der Gemeinderat auch mal auf die Belange der Anwohner*innen und Bürger*innen eingeht und ihren Beschluss nochmals überdenken bezüglich der Brunnenversetzung und Verkehrslage!

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