Psychologische Beratungsstelle - Kein Publikumsverkehr, aber telefonische Beratung „Aufeinanderhocken“ kann schnell zu Konflikten führen

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Bad Mergentheim. Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensberatung: Das alles findet normalerweise im direkten Gespräch in der Psychologischen Beratungsstelle im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bad Mergentheim statt.

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In Corona-Zeiten ist alles anders. Auch die Psychologische Beratungsstelle musste den Publikumsverkehr einstellen. Deshalb wurde seit letzter Woche auf Telefonberatung umgestellt.

Die völlig neue und ungewohnte Situation, bringt große Verunsicherung mit sich und stellt gerade auch Familien vor große Herausforderungen. Die einen haben vielleicht mit Einsamkeit und Angst zu kämpfen, andere leiden unter dem erzwungenen „Aufeinanderhocken“, das schnell in handfeste Konflikte ausarten kann.

Perspektiven aufzeigen

Die Möglichkeiten, mal rauszugehen, um auf andere Gedanken zu kommen oder sich im Kontakt mit anderen zu stärken, fallen zurzeit fast komplett weg.

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Deshalb kann das „Hilfe-Telefon“ in Anspruch genommen werden, um einfach mal über das zu sprechen, was den Menschen gerade bewegt. Man sortiert und findet Perspektiven, die vielleicht auch ins „Leben nach Corona“ mit hineingenommen werden können. Unter Telefon 07931/8069, kann ein Termin vereinbart werden, zu diesem man mit einer Fachkraft telefonieren kann.

Da außerhalb der Ferien die Telefonleitungen morgens und nachmittags möglicherweise durch Beratungsgespräche besetzt sind, erreicht man die Beratungsstelle am besten in der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr.

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Auf Wunsch, ist auch ein Chat über einen sicheren Weg. Man erhält dann eine Smartphonenummer, unter der man die Beratungsstelle erreichen kann. Anonym, kostenfrei und datensicher. „Nur Mut – Reden tut gut“, heißt es in der Pressemittelung abschließend.