AdUnit Billboard

Anstrengendes Auf und Ab

Sascha Bickel zur Wahl des Jugendgemeinderats

Von 
Sascha Bickel
Lesedauer: 

Um es gleich vorne weg zu sagen: Ich befürworte Jugendgemeinderäte als Interessenvertretung junger Menschen und Kennlern-Projekte politischer und behördlicher Arbeit. Höchst bedauerlich finde ich aber, wie schwierig es ist, diese Gremien am Laufen zu halten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Seit Mitte der 1990er Jahre verfolge ich die Entwicklungen im Landkreis, beginnend mit dem damals ersten Jugendgemeinderat in Lauda-Königshofen. In Bad Mergentheim erleben wir alle seit Jahren ein Auf und Ab – mit ständigen Abgängen während der nur zweijährigen Amtszeit, mit einmal zu wenig Bewerbern für die 14 Sitze und dann wieder zu wenig Wählern.

Doch wo liegt das Problem? Eine einfache Antwort gibt es nicht, aber die Erfahrung lehrt, dass ein wichtiger Mitmach-Schlüssel in den Schulen liegt. Wenn Schulleiter, Vertrauenslehrer, Schulsozialarbeiter und Schüler-Mit-Verantwortung (SMV) den Brückenschlag in die städtischen Gremien als Vorteil begreifen und für eine innerschulische Vernetzung sorgen, dann können sich die Jugendräte austauschen und erfahren Resonanz von „ihren“ Wählern. Eine fortlaufende Nachwuchs-Gewinnung von Schülern ab 14 Jahren darf zudem nicht ausbleiben. In Lauda-Königshofen war dies zumindest in den ersten Jahren ein fruchtbares Vorgehen.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1