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TSV Althausen/Neunkirchen droht die Auflösung Alarmglocken in Althausen und Neunkirchen läuten

Sascha Bickel zur Not des TSV Althausen/Neunkirchen

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Sascha Bickel
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Man reibt sich verwundert die Augen: 800 Mitglieder, gesunde Finanzen, ordentliche Sportstätten, aktive Abteilungen, Gruppen und Kurse – also ein lebendiger Verein? Ja, aber ohne Vorstand! Und das geht nun einmal nicht.

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Die Alarmglocken läuten über Althausen und Neunkirchen. Dabei ist der TSV sicher nicht der einzige Verein in der Region, der so seine liebe Not hat, alle Vorstandsposten ordnungsgemäß zu besetzen. Es fehlt vielerorts an Nachwuchs, an neuen Leuten, die bereit sind, in Verantwortung zu gehen für ihren Verein und alle Mitglieder. Aber woran liegt das?

Ist es einfach der Zeitgeist, dass man lieber nur auf sich schaut und nicht noch nach anderen? Oder fehlt schlicht die Zeit in unserer hektischen Welt? Sind es die zu hohen Ansprüche – die eigenen alles perfekt machen zu müssen oder die Ansprüche der anderen, dass alles perfekt sein muss? Viele Fragen mehr könnte man hier aufwerfen.

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Sascha Bickel
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Doch es braucht auch Antworten. Antworten von der Gesellschaft, von uns allen.

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Die Vereine brauchen funktionierende Vorstände. Und für diese Ehrenämter sind Frauen und Männer nötig, die von den Mitgliedern getragen, ja zur Kandidatur ermuntert und aktiv unterstützt werden. Es braucht auch die Bereitschaft, Hürden abzubauen, alte Regeln über Bord zu werfen und verkrustete Strukturen aufbrechen. Neue, auch mal ungewöhnliche Wege sowie Teamlösungen müssen möglich sein, ebenso eine Arbeitsentlastung durch weniger Projekte und Forderungen der Mitglieder. Und nicht zuletzt muss den neuen Vorstandsmitgliedern auch erlaubt sein, Fehler zu machen, damit sie sich trauen, unter den Augen der Altgedienten voranzugehen.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim

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